Posts mit dem Label Wincent Weiss werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wincent Weiss werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 10. Juli 2019

Uelzen OpenR am 22.06.2019 - Neue Töne mit krassem Lineup

Das Lineup des Uelzen OpenR Neue Töne konnte sich nun wirklich sehen lassen. Vier der momentan angesagtesten KünstlerInnen der Deutschpopmusikszene waren hier am Start. Wir sind ja mittlerweile jedes Jahr bei diesem Festival, aber dieses Jahr hatte es echt in sich. Neben der Newcomerin Marie Bothmer, die für den kurzfristig verhinderten Adesse eingesprungen ist, war mit LEA eine der größten weiblichen, deutschen Sängerinnen in ihrem Genre am Start. Unter den Herren reihten sich Wincent Weiss, Max Giesinger und als Headliner Mark Forster ein. Man konnte also so einiges erwarten.

Montag, 11. Juni 2018

NDR 2 Plaza Festival - Hannover - 25.05.2018

Bestes Wetter und strahlender Sonnenschein, dazu eine tolle, friedliche Stimmung machten das NDR 2 Plaza Festival zu einem wirklich tollen Festival, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Als wir rund zwei Stunden vor dem Einlass auf der Expo Plaza in Hannover ankamen, waren schon einige Leute da. Später erfuhren wir, dass viele der Wincent Weiss-Fans schon seit 1 Uhr nachts dort warteten. Der Einlass begann dann pünktlich um 14 Uhr und es wurden ausführlich Taschen, Jacken und Personen kontrolliert. Wir konnten uns dann einen wirklich guten Platz im Front-of-Stage-Bereich sichern und hatten dann ja auch eine gute Sicht auf die Bühne.

Dienstag, 13. März 2018

Wincent Weiss - Flensburg - 27.02.2018

Aus dem verschneiten Lübeck ging es in den hohen Norden in das noch vom Schnee verschonte Flensburg. Da spielte Wincent Weiss im Rahmen seiner "Irgendwas gegen die Stille Akustik-Tour" im Deutschen Haus. Weil es fest vorgegebene Sitzplätze gab, war es auch nicht schlimm, dass wir erst 10 Minuten vor Beginn da waren. Der Verkehr ließ uns ein wenig zittern. Beim Ticketkauf hatten wir das Glück, Karten für die erste Reihe zu bekommen und das auch noch direkt am Mittelgang. Da die Wartezeit für uns ja sehr gering war, ging es auch schon gleich mit der Vorband los.



Dienstag, 28. November 2017

Wincent Weiss • Kiel + Flensburg • 10. + 11.11.2017

Wincent Weiss hat schon eine unglaubliche Entwicklung in kurzer Zeit erlebt. Von sehr kleinen Locations mit wenigen Zuschauern, füllt er nun schon die großen Clubs und seine Tour ist fast komplett ausverkauft. Wincent kam auch für ein paar Konzerte in den Norden und zwei davon besuchten wir. In Kiel und Flensburg spielte er jeweils in Clubs, die komischerweise beide MAX heißen. Wir kamen an beiden Tagen relativ früh, in Kiel standen wir dann tatsächlich auch in der ersten Reihe, in Flensburg hätten wir wohl auch noch die Chance auf zumindest die zweite Reihe zu haben, aber wir entschieden uns da, nach oben zu gehen. Ein kleines Highlight gab es beim Warten in Flensburg. Der Support toksï kam heraus, um uns allen Tee zu bringen. Das kam uns natürlich sehr recht, denn es war auch kalt. Aber dann zückte sie ihr Smartphone und filmte uns für ihre Instastory.

Freitag, 27. Oktober 2017

Stereopark Festival - Lübeck - 30.09.2017

Schon seit vielen Jahren wird in Lübeck das Stereopark Festival ausgerichtet. Dabei gab es ursprünglich kleine Open Air-Konzerte, Unplugged-Konzerte und auch das Festival im kleinen Rahmen aber überdacht. In letzter Zeit wurde dann aber eine Auszeit genommen, um etwas Großes vorzubereiten. Das Festival sollte nun erstmals so groß wie noch nie stattfinden. Dazu gab es dann auch eine neue Location, die Kulturwerft Gollan, direkt an der Trave mit Blick auf die Lübecker Altstadt. Die gesamte Organisation wurde größer, die Zuschauer mehr und die Acts spektakulärer.

Freitag, 6. Oktober 2017

NDR 2 Soundcheck Neue Musik - Göttingen - 16.09.2017 - Tag 3

Der letzte Tag des Festivals brach an und zunächst mussten wir aber aus unserem Hotel auschecken. Dann ging es schon weiter in die Innenstadt von Göttingen, wo wir erst einmal noch ein wenig entspannten. Für das erste Konzert hatten wir beschlossen, uns aufzuteilen. So ging dann Katharina schon einmal auf den Albaniplatz, wo gerade das Konzert von Kaleo, die ja am Donnerstagabend aufgetreten sind, übertragen wurde. Arne ging unterdessen zum Jungen Theater, um dort ein paar Fotos zu machen und sich ein wenig das Konzert anzusehen.


Mittwoch, 6. September 2017

Stars@ndr2 - Gifhorn - 29.07.2017

Der zweite Teil der Festivalreihe stars@ndr2 fand wie schon im letzten Jahr in Gifhorn statt. Es zog uns auch diesmal wieder sehr früh los, da wir wieder zum Showtruck des NDR 2 fuhren, aus dem an einem solchen Festivaltag drei Stunden Radio gesendet wird, immer von 9 - 12 Uhr. Diesmal kamen sogar gleich zwei Stars des Abends vorbei. Kurz nachdem wir vor dem Truck in der Gifhorner Innenstadt eintrafen, kam dann auch schon Wincent Weiss vorbei, der dann zunächst einige Fragen der Moderatoren Ilka Petersen und Holger Ponik beantwortete.


Freitag, 18. August 2017

REWE Family Day - Hamburg - 22.07.2017

Für uns ging es an diesem Tag nach Hamburg auf das Gelände des Volksparkstadions des HSV. Dort richtete die Supermarktkette REWE den Family Day aus, der jedes Jahr in mehreren Städten Halt macht. Je weiter wir nach Hamburg fuhren, desto regnerischer wurde es. So blieb es dann auch, als wir auf dem Parkplatz, der schon quasi fast überfüllt war, ankamen. Also hieß es, Regenschirme und -ponchos einpacken, um irgendwie halbwegs trocken zu bleiben. Dann gingen wir weiter und kamen endlich auf dem Gelände an und entdeckten die vielen Stände, an denen man große Mengen für relativ wenig Geld bekommen konnte. Wir schlenderten uns an den vielen Menschen vorbei und entschieden uns, an der Musikbühne zu bleiben, wo die Sicht zu diesem Zeitpunkt noch gut war. Lediglich einige Fans von Wincent Weiss füllten schon wohl von Veranstaltungsbeginn an die erste und zweite Reihe.


Sonntag, 9. April 2017

Wincent Weiss - Hamburg - 15.03.2017

Einen guten Monat vor dem Release des Debütalbums von Wincent Weiss gab er noch eine größere Tour unter dem Motto "Musik sein". Eigentlich sollte das Konzert im Mojo Club stattfinden, welcher eine Kapazität von rund 800 Leuten hat. Da die Nachfrage aber so groß war, entschied sich Wincent dazu, umzuziehen in die Große Freiheit 36, welche dann auch gut 1800 Leute fasst, also mehr als das doppelte. Persönlich fanden wir das auch besser, weil die Freiheit einfach viel schöner und cooler ist als das Mojo. An der Location angekommen, war noch nicht allzu viel los, füllte sich aber recht schnell wie es bei vielen Teenie-Fans ja üblich ist. Wir schafften es dann beim Einlass auch in die erste Reihe. So soll es ja sein.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Max Giesinger - Karlsruhe - 27.12.2016

Das letzte Konzert des Jahres stand für uns an. Dazu war aber eine lange Fahrt nach Karlsruhe nötig. Also fuhren wir schon sehr früh los. Eigentlich hatten wir dieses Konzert gar nicht mehr mit eingeplant, aber da wir noch sehr kurzfristig Tickets bekommen hatten, fuhren wir nun doch zum Jahresabschlusskonzert von Max Giesinger. Es fand im Tollhaus statt und war eigentlich schon lange ausverkauft. Als wir dort ankamen, war noch kaum etwas los, aber allmählich wurde es immer voller, besonders anderthalb Stunden vor dem Einlass bildete sich dann eine lange Schlange. Leider wurde dann, als die Türen geöffnet wurden, ordentlich gedrückt, sodass der Einlass nicht sehr bequem war. Drinnen angekommen, standen wir dann vor einer weiteren verschlossenen Tür. Das war aber auch der große Fehler des Veranstalters. Denn als dann diese Türen geöffnet wurden, wurde dann nur noch gerannt, weil jeder ja in die erste Reihe wollte. So etwas haben wir bei einem Konzert von Max Giesinger noch nie erlebt.

Max Giesinger

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Wincent Weiss - Hamburg - 14.12.2016

An diesem Tag trennten wir uns mal wieder und besuchten zwei Konzerte zur selben Zeit. In diesem Bericht geht es um das Konzert von Wincent Weiss. Er spielte in Hamburg im Nochtspeicher. Als ich dort ankam, waren nicht mal eine Handvoll Leute da. Drei Stunden vor Einlass aber füllte es sich schon gut. Das Konzert war ausverkauft und es war auch das Abschlusskonzert der 2016-Tour. Wir konnten uns natürlich Plätze direkt vor der Bühne sichern 

                                       

Als Vorband waren Kuult da. Ich hatte sie schon einmal vor über 2 Jahren als Vorband bei Max Giesinger gesehen. Da auf der kleinen Bühne die Instrumente von zwei Bands standen, hatten sie natürlich wenig Platz. Sie machten gute Stimmung, auch wenn kaum jemand die Lieder kannte. Am Ehesten könnte man „Kinder der 90er“ kennen, wobei so mancher Fan im Publikum nicht in den 90ern geboren worden sind, sondern erst in den 2000ern. 

                                             

Dann wurde umgebaut, ehe es mit Wincent weitergehen konnte. Zuerst kam die Band auf die Bühne und spielte das erste Lied an, dann kam wenig später Wincent ebenfalls auf die Bühne. Wie bei so jungen Fans üblich, war das Publikum kreischend. Aber dies war zum Glück nur zu Beginn. Im Laufe des Konzertes wurde es aber immer aufmerksamer. Seine Fans konnten die vielen Lieder, für die es noch gar kein Album gibt, sehr gut mitsingen. 

                                            

Wincent gratulierte einem Fan zum Geburtstag, nachdem er darauf aufmerksam wurde. Vor allem durch seine sehr sympathische Art begeisterte er das Publikum sehr. Bei einem Lied wurden dann große Schlüpfer auf die Bühne geworfen. Ob diese Aktion irgendeine Bedeutung hatte wussten wir nicht. Wincent fand es allerdings sehr lustig. Bei dem Song "Unter meiner Haut" ist er dann auch ins Publikum gegangen und hat dort weitergesungen. 

                                   

Einige Lieder wurden auch mit einem Cello gespielt, darunter beispielsweise "Regenbogen".  Besonders erfrischend war das Proberaum-Medley. Hierbei spielten er und seine Band in einer kleinen Akustik-Version die besten deutschen Lieder des Jahres 2016, wie zum Beispiel "80 Millionen", "Chöre", "Holz" oder auch "Bonnie und Clyde". Das Publikum feierte ihn dabei ab. Große Stimmung gab es dann natürlich auch bei "Musik sein". 

                                   

Das letzte Lied des Konzertes war dann "Feuerwerk". Unter viel Jubel gingen dann Wincent und seine Band von der Bühne. Nach dem Konzert plauderten wir dann noch ein wenig mit ihm. Wir freuen uns jetzt schon sehr auf das Konzert in der Großen Freiheit im März.

K.

Montag, 3. Oktober 2016

Wincent Weiss - Eutin - 02.10.2016

Diesmal ging es nach Eutin, wo Wincent Weiss sein Heimatkonzert spielte. Es fand im Rahmen des 70. Landesgeburtstages am Eutiner Schloss bei der Landesgartenschau statt. Als wir ankamen, spielte noch eine andere Band ihre letzten zwei Lieder. Da fing es zu regnen an. Wir erwischten sogar Plätze in der ersten Reihe. Doch dann kam die Hiobsbotschaft: Alle mussten wieder vom Gelände gehen, da die Organisatoren sonst nicht dazu fähig gewesen wären, Werbebanner umzustellen und Stühle wegzuräumen. So stellten wir uns dann an die Absperrung, wo später der Einlass erfolgen sollte. Aber auch der lief nicht reibungslos, denn die Eingänge wurden kurz vorher noch umgestellt und so gab es einige Unzufriedenheiten bei den Zuschauern. Leider wurde dann beim Einlass auch sehr gedrückt. Letztendlich standen wir dann irgendwo zwischen Reihe 3 und 5 auf der linken Seite der Bühne.

                         

Dann ging es auch schon relativ schnell los mit dem Konzert. Unter viel Teenie-Gekreische kam Wincent dann nach dem Intro auf die Bühne. Er freute sich riesig über die Stimmung und die Menge an Leuten, die nur seinetwegen gekommen waren. Es war das erste Konzert, welches er mit seiner kompletten Band spielte. Dementsprechend war Wincent auch aufgeregt. Er sang viele neue Lieder, die auf seinem Debütalbum Platz finden werden. Leider war das Mikrofon recht leise eingestellt, sodass man teilweise nicht verstehen konnte. Dennoch begeisterten seine Lieder das sehr junge Publikum. Aber zum großen Teil war es auch nur seine bloße Anwesenheit.

                              

Er hatte auch Überraschungsgäste dabei. Zuerst spielte Wincent "Weil ich wieder Zuhause bin" von Alexander Knappe und dann kam er auch nach dem ersten Refrain auf die Bühne und löste Jubel aus. Die beiden machten richtig Party auf der Bühne. Danach sang Knappe selbst noch seinen Song "Bis meine Welt die Augen schließt". 

                                   

Dann kam Wincent wieder auf die Bühne und hatte nur noch Keyboard und Cello mit dabei. Somit spielte er "Regenbogen", "Herzlos" und "Unter meiner Haut" in wunderbaren Akustikversionen. Es wurde etwas ruhiger im Publikum und es wurde schön mitgesungen. 

                                  

Danach kam der zweite Überraschungsgast auf die Bühne: Olson. Er sang einen eigenen Song. Dann kam auch wieder Wincent auf die Bühne und sang einen Song für seine Schwester. Dieser hieß "Herzschlag". Da seine Schwester auch vor Ort war, wurde sie auf die Bühne geholt. Nicht unbedingt von Wincent, sondern von der Familie und der Dame vom Security-Dienst. Das freute ihn und das Publikum sehr. Es brachte ihn aber auch ein wenig aus dem Konzept. Nach dem Song hatte er auch einige Tränen in den Augen. Beim letzten Song konnte jeder mitsingen, denn es war seine erste Single "Musik sein". 

                     

Da es sehr viele Zugabe-Rufe gab, Wincent aber keine weiteren Lieder geplant hatte, sollte das Publikum, begleitet von der Band, das Lied noch einmal alleine singen. Das erinnerte uns an einen anderen Musiker, mit dem Wincent kürzlich erst auf Tour war. Allerdings spielte er dann doch noch einmal einen weiteren Song. Es war noch einmal "Herzschlag", da er sich vorher wegen seiner Schwester nicht so gut konzentrieren konnte. 

                                 

Nach dem Konzert gab es noch ein wundervolles Feuerwerk, welches den Abend abrundete. Auch die vielen hunderten von Menschen gingen zufrieden nach Hause.

Mittwoch, 28. September 2016

Max Giesinger - Kiel - 24.09.2016

Für uns ging es an diesem Wochenende nach Kiel ins MAX zu Max Giesinger. Da wir schon relativ früh da waren, standen wir letztendlich auch in der ersten Reihe. Zudem kamen ungefähr erst 45 Minuten vor dem Einlass so einigermaßen ein paar mehr Leute an. Auch der Einlass an sich klappte recht gut. Nun hieß es warten, bis der Supportact kam.


Dieser war Wincent Weiss. Er hat sich schon sehr gefreut, Support spielen zu dürfen. Ebenso war er aber auch super aufgeregt. Zuerst spielte er ein Lied, welches auf seinem Debütalbum zu finden sein wird. Er erzählte, dass er ursprünglich aus Eutin, also ganz aus der Nähe, kommt. Dafür gab es Jubel. Dann erzählte er weiter, dass er dann nach München zog, worauf es Buh-Rufe gab. Nun erwähnte er weiter, dass er wieder, nun von Berlin, zurück in den Norden ziehen möchte. Das brachte ihm wieder Jubel ein. Die ganze Aktion brachte ihn ein wenig aus dem Konzept, aber das machte ihn nur sympathischer. Der dritte Song war "Regenbogen". Als er "Unter meiner Haut" sang, erzählte Wincent, dass das Lied ja eigentlich von Elif stammte und es ihm den Durchbruch brachte. Außerdem spielte er einen Song, welchen er für seine Schwester schrieb, die er nur noch ca. zweimal im Jahr sieht. Wincent erzählte auch, wie es zu dem Kontakt mit Max kam. Sie wohnten eine Zeit lang in Berlin in einer WG zusammen und schrieben auch für Wincents zukünftiges Album einige Songs zusammen. Beim letzten Lied "Musik sein" konnten sehr viele mitsingen. Er ist wirklich ein toller Newcomer und es lohnt sich, ihn sich anzuschauen.


Nun ging das Konzert von Max los. Im Gegensatz zu den Konzerten bei den Festivals wurde die Setlist nun stark verändert. Das erste Lied nach dem Intro war nun "Der Junge der rennt". Danach spielte er seinen ältesten Song "Du kannst das". Max und seine Band waren richtig gut drauf. Und auch das Publikum hatte sehr gute Laune. 

Auch die Anfänge einiger Lieder waren diesmal anders als zuvor. Diesmal gab es sogar noch eine weitere Besonderheit: Ein Fernsehteam des NDR war vor Ort und machte während des Konzertes einige Aufnahmen. Bei "Kalifornien" ging Max aber wieder ins Publikum und sang dort weiter. Dabei wurde er selbstverständlich ordentlich gefeiert. Die Leute freuten sich auch sehr, dass sie ihrem Star näher kommen konnten. Max sorgte weiterhin für gute Laune mit den Songs " Unser Sommer" und "Wenn sie tanzt", welchen er seiner Mutter widmete. 


Mit den nächsten Songs wurde die Atmosphäre ruhiger, ehe es ein kleines Akustik-Set gab, bei dem nur sein Gitarrist Steffen Graef mitspielte. Max sang dabei auch "Melancholiker", was uns live viel besser gefiel als auf seiner Platte. Nun wurde es wieder stimmungsvoller, denn er spielte nun "Die guten Tag strahlen". Auch das Publikum tanzte bisschen mit. Das letzte Lied vor der Zugabe war "80 Millionen". Dementsprechend war nun auch die Stimmung. Es brach Jubel aus und jeder konnte den Song mitsingen. Aber auch hier gab es im Anschluss an den Song denselben noch einmal mit so wenig "technischem Schnick-Schnack" wie möglich. Das kam sehr gut an und das Publikum machte auch hier gut mit und sang anschließend ganz alleine. Dann gingen Max und seine Band von der Bühne.


Unter lauten Zugabe-Rufen kamen sie aber wieder zurück und spielten "Vielleicht im nächsten Leben", wobei das Publikum im Refrain "Uh-uhs" singen sollte. Das allerletzte Lied des Abends war dann "Für immer", welcher auf seinem ersten Album zu finden ist und schon seit langem ganz zum Schluss gespielt wird. Mit viel Jubel wurde dann Max verabschiedet und er war überglücklich. 


Donnerstag, 22. September 2016

NDR 2 Soundcheck Festival - Göttingen - 17.09.2016

Es ging für uns schon sehr früh los ins schöne Göttingen. Denn dort lief schon seit zwei Tagen das Soundcheck-Festival von NDR 2 und an diesem Tage sollte das große Finale stattfinden. Für dieses und für das Konzert von Matt Simons hatten wir dann tatsächlich auch jeweils eine Presseakkreditierung erhalten, sodass wir tatsächlich auch schon sehr früh losfahren mussten. Das Konzert von Matt Simons sollte nämlich schon um 14 Uhr anfangen. Als wir dann im Laufe der Fahrt irgendwann auf der A7 waren, kamen wir dann auch in den ersten Stau und das schöne Zeitpuffer, das wir uns aufgebaut hatten, verschwand allmählich. Dann endlich in Göttingen angekommen, mussten wir uns noch schnell einen Parkplatz in einer Nebenstraße suchen und eilten dann zum Deutschen Theater, wo das Konzert stattfinden sollte. Wir noch gerade so rechtzeitig um viertel vor zwei da.


In dessen Foyer empfing uns dann auch schon der Pressebetreuer. An dieser Stelle möchten wir schon einmal an herzliches Dankeschön an Christoph Kohlhöfer richten, der uns schon im Vorfeld per Mail und vor Ort so super und kompetent betreut hat. Womit wir nicht rechneten, war, dass wir uns auch das ganze Konzert angucken konnten. Wir bekamen nämlich zwei Sitzplätze in Reihe 5 zugewiesen. Das freute uns natürlich sehr. Also suchten wir unsere Plätze in dem wunderschönen, kleinen Theatersaal auf. Dann kam auch schon pünktlich um 14 Uhr die Radiomoderatorin Elke Wiswedel auf die Bühne und kündigte ganz kurz Matt Simons an. Wir hatten ihn zuvor noch nie gesehen und kannten ehrlich gesagt auch nur seinen Song "Catch and Release" aus dem Radio. Darum waren wir umso gespannter.


Wir gingen von einem ruhigen Konzert aus, und so fing es auch an. Matt Simons begleitete sich und seine Band auf einem Klavier. Der Konzerteinstieg war wirklich wunderschön. Aber schnell merkten wir, dass es nicht ein solch melancholisches Konzert bleiben würde. Denn Matt Simons konnte auch richtig aufdrehen. Nach und nach stand immer wieder der eine oder andere Zuschauer von seinem Sitz auf und musste sich bewegen. Auch wir standen natürlich mit auf und tanzten mit. 
Dann spielte Matt Simons den Song, wodurch der Kanadier eigentlich bekannt geworden war, "With you". Es wurde nämlich die Titelmelodie von "Goede tijden, slechte tijden", dem holländischem Pendant zu GZSZ. Bei diesem Song wurde es wieder ein wenig emotionaler, ehe sich das Publikum bei "Lose control" nicht mehr auf den Stühlen halten konnte. Matt Simons wechselte zwischen Klavier und Keyboard, zeigte aber auch sein Können am Saxophon. Auch seine Band tat alles dafür, dass es ein wunderschönes Konzert wurde. Als letztes Lied stimmte Matt "Catch and Release" zunächst nur auf einer Reisegitarre an. Dann legte er noch einmal mit seiner Band so richtig los. So mancher im Publikum konnte sogar mitsingen. Nach diesem Lied war das Konzert nach einer Stunde vorbei. 


So machten wir uns dann auf den Weg zum ungefähr 300 Meter entfernten Albaniplatz, wo die City-Stage stand. Als wir dort ankamen, war gerade Max Giesinger auf der Bühne und spielte "Wenn sie tanzt" alleine mit einer Akustikgitarre. Das war ein wirklich schöner Zufall und wir haben uns sehr darüber gefreut. Über das Wetter konnten wir uns aber nicht wirklich freuen: Es regnete nämlich. Kurz darauf wurde dann das Konzert von Julian Perretta übertragen. Eigentlich wollten wir 2 - 3 Lieder von Wincent Weiss später am Abend sehen. Da wir es aber höchstwahrscheinlich nicht rechtzeitig zum Check-in beim Finale in der Lokhalle geschafft hätten und es auch weiter regnete, entschieden wir uns dazu, lieber ins Trockene zu gehen.


Etwas später machten wir uns dann auch rechtzeitig auf dem Weg zur Lokhalle. Unser Glück war, dass wir nicht anstehen mussten, denn es fing mal wieder an, zu regnen. Als wir dann an der Halle den Presseeingang suchten, gab es erst einmal Einweisungen an die Besucher, die schon warteten. Diese wurden von einem Herren lautstark unterbreitet, aus diesem Grunde hatten wir etwas Respekt, ihn anzusprechen, aber es stellte sich heraus, dass er sehr freundlich war und zudem auch eigentlich leise sprechen konnte. Klar, bei vielen Menschen muss man eben auch lauter reden. Diesmal schien der Einlass aber viel besser organisiert worden zu sein als letztes Jahr. Es wurden Nummern verteilt und der Einlass erfolgte zu Beginn in kleinen Gruppen mit Begleitung bis an die Bühne. So sollte wohl auch verhindert werden, dass gelaufen wird. Aber zurück zu unseren Erlebnissen. Wir wurden pünktlich um 19:15 Uhr vom Nassen draußen ins Trockene drinnen gelassen. Es folgte der Check-in und wir bauten schon einmal unser Fotoequipment zusammen. 

Denn zuerst gab es einen Pressetermin, bei dem der Oberbürgermeister Göttingens Rolf-Georg Köhler und NDR 2-Programmchef Torsten Engel über das Festival sprachen. Auf unsere Frage hin, wie man es schaffe, jedes Jahr viele namhafte Künstler an Land zu ziehen, erwiderte Engel, dass es zum einen am Radioprogramm selbst liege, zum anderen sei das Festival mittlerweile so etabliert, dass Künstler bzw. das Management selbst auf die Veranstalter zukämen und somit schon eine große Auswahl bestünde.
Danach gab es ein Fotocall mit den Künstlern des Abends (bis auf Gentleman, der noch nicht da war). Das war für uns auch ein ganz neues Erlebnis, dass Musiker extra erscheinen, damit wir sie fotografieren können. Danach wurden wir durch die Halle vor die Absperrung begleitet. Die meisten von uns nahmen schon Platz, da kam Bühnenchef Franky zu uns, um noch einmal eine kleine aber präzise Ansprache zu halten. Wichtigster Punkt war hierbei, dass wir an der Absperrung bleiben und nicht näher zur Bühne gehen sollten, da es dort an diesem Abend Pyrotechnik gab. Das war auch völlig okay, denn Sicherheit geht immer vor. Aber man muss sagen, dass die Security insgesamt sehr nett und freundlich war. Nun begann noch einmal das kurze Warten auf den Beginn des Finales.

Kurz vor 9 kam dann Moderator Jens Mahrhold auf die Bühne und gab ein kleines Warm up für das Publikum. Um Punkt 9 ging es dann auch mit dem Festival los und der erste Act, DJ Topic, kam auf die Bühne. Er stellte sich hinter sein DJ-Pult und begann, Party zu machen. Zuerst spielte er eines seiner eigenen Lieder, wozu er sich auch Jake Reese aus den Niederlanden zur Hilfe geholt hatte, der mit ihm dann das Lied "Home" sang. Schon jetzt wurden Konfetti- und Trockeneiskanonen abgeschossen. Weiter ging es mit einigen anderen bekannten Hits im Rahmen seines DJ-Sets. Auch, wenn wir nicht ganz so auf Live-DJs stehen, müssen wir gestehen, dass Topic sehr sympathisch wirkte und es auch sehr Spaß machte, seinem Set zuzuhören. Zum Schluss kam noch einmal Jake Reese auf die Bühne und sang Topics "Find you". Der DJ heizte dem Publikum in seinem 15-minütigen Set sehr gut ein und bereitete einen hervorragenden Abend vor.


Danach kamen die eigentlichen Moderatoren des Abends, Ilka Petersen und Holger Ponik, auf die Bühne und begrüßten das Göttinger Publikum. Währenddessen gab es einen kleinen Umbau. Dann ging es auch schon schnell mit dem nächsten Auftritt weiter. Die Bandmitglieder waren schon auf der Bühne und die Musik setze ein. Dann kam auch Philipp Poisel in die Mitte der Bühne. Passend zu seiner langen Bühnen-Abstinenz sang er als erstes "Ich hab' dich immer noch lieb". Mit neuer Haarfarbe und ganz neuem Auftreten, zeigte er, dass er wieder zurück ist. Es war nicht mehr dieser ruhige Poisel, wie man ihn sonst kannte. Er sprang, tanzte und machte ordentlich Stimmung. Viele im Publikum sangen mit. Das Publikum hatte auch ihn noch lieb. Mit "Erkläre mir die Liebe" präsentierte er seine neue Single mit etwas anderem Sound. Zum Schluss sang über 9 Minuten hinweg "Als gäb's kein morgen mehr" und rannte und tobte über die Bühne. Die Laune im Publikum stieg von Sekunde zu Sekunde immer mehr. Unter viel Applaus verabschiedete Philipp Poisel sich zusammen mit seiner Band. 


Dann wurde wieder innerhalb der nicht einmal nächsten zehn Minuten die Bühne umgebaut. Währenddessen wurde ein Video vom Konzert von Zara Larsson von diesem Festival gezeigt. Danach gab Mark Forster schon ein kleines Interview auf dem roten Sofa auf der linken Seite der Bühne. Das war auch ein schöner Faktor des Festivals. Es wurde nie langweilig, da über die drei Stunden hinweg Programm war. Es wurde immer zuerst ein Konzertmitschnitt gezeigt, dann gab es ein Interview.

Der nächste Künstler des Abends war dann Max Giesinger. Das Licht wurde gedämpft und das Keyboard wurde gespielt. Dann kam Max auf die Bühne und stellte sich zum Mikrofon, welches von Glühlampen umgeben war. Mit dem ersten Lied stimmte er nämlich zunächst ruhigere Töne an. Hierzu haben wir auch ein Video gemacht. Aber auch Max war von der Menschenmenge beeindruckt und musste auf der ganzen Bühne hin und her rennen. Mit dem nächsten Song spielte er seine neue Single "Wenn sie tanzt". Wir hörten dieses Lied dann zum zweiten Mal live an diesem Tag. Das Publikum machte super mit und sang und tanzte, was das Zeug hielt. Hiernach spielte er dann den Song, wodurch er so viel Aufmerksamkeit bekam: "80 Millionen". Vorher erzählte Max aber, dass sich sein Leben und das der Band seit diesem Song grundlegend verändert hat. Es gäbe nun kaum noch ein Tag, an dem sie mal nicht ein Konzert spielten. Dieses Lied konnte gefühlt jeder mitsingen. Aber auch hier wollte er an die kleinen Clubs erinnern, in denen er früher spielte. Deswegen spielte er es ohne "technischen Schnick-Schnack" und das Publikum sang wunderbar mit.


Nun kam nach einem kurzen Umbau Tim Bendzko auf die Bühne. Das erste Lied war dann auch schon seine neue Single "Keine Maschine", welches schon so einige sogar mitsingen konnten. Es war, als wäre Bendzko nie weggewesen, doch auch er hatte schon lange nicht mehr gespielt. Voller Energie zeigte er, was er alles drauf hat, auch er rannte über die ganze Bühne. Aber der Sound war jetzt schon anders. Es gab nichts, was irgendwie vom Computer kam, sondern alles war handgemachte Musik. Das nächste Lied war ebenfalls ein neues, welches Weltpremiere feierte: "Leichtsinn". Hier zeigte sich Tim im späteren Interview sehr erstaunt, da einige wenige dieses Lied schon mitsingen konnten. Dann sang er sein bekanntestes Lied. "Nur noch kurz die Welt retten" zeigte sich aber in einem ganz neuen Gewand. Und dieser Sound war wirklich super, es war schon der typische Tim Bendzko-Klang, aber doch anders, irgendwie reifer. Hier konnten natürlich noch mehr Leute mitsingen. Auch hiervon haben wir ein Video gemacht. Zum Schluss sang er dann noch "Sag einfach ja" und sorgte so für einen insgesamt tollen Auftritt.


Jetzt war Gentleman an der Reihe. Er überzeugte uns vor allem mit seinem sympathischen Auftreten. Man hatte einfach das Gefühl, dass er von der ersten Sekunde an, ganz nah beim Publikum war. Er hielt immer wieder Augenkontakt. Von seinen Liedern zeigte er seine Hits wie beispielsweise "To the top". Die Übergänge zwischen den Liedern waren sehr fließend, so dass man hätte meinen können, dass es ein einziges langes Lied sei. Dann sprang er zunächst an die Absperrung und ging schließlich ins Publikum und tanzte dort mit diesem. Mit einem Fan sang er sogar quasi ein Duett, da das Mädchen alles mitsingen konnte. Gentlemans Motto für diesen Abend Liebe. Und die gab er dem Publikum, das sehr begeistert war.


Dann gab es eine kleine Überraschung. Wincent Weiss durfte spontan seinen Song "Musik sein" singen. Für uns war es besonders überraschend und erfreuend, da wir ihn ja auf der City-Stage nicht sehen konnten. Auch rannte wie so viele an diesem Abend auf der Bühne hin und her. Man merkte ihm zwar die Nervosität ein wenig an, aber gleichzeitig sah man wie überwältigt er vom Publikum war. Wer den Auftritt (noch einmal) sehen möchte, kann dies hier gerne machen.


Nun kam nach einer letzten Umbaupause dann auch der letzte Act des Abends auf die Bühne. Es war Mark Forster. Er war sofort da und machte von der ersten Sekunde an Stimmung. Auch das Publikum war sofort bei ihm und bejubelte ihn und sang seine Texte mit. Dabei waren die ersten beiden Songs "Sowieso" und "Was Ernstes". Damit war die Stimmung schon sehr gut. Aber bei "Flash mich" wurde sie noch besser, was ziemlich logisch war, denn das Lied kannten dann noch mehr Leute. Auch wenn das erst das dritte Lied war, war Mark schon so durchgeschwitzt, als hätte er schon ein ganzes Konzert gespielt. Bei "Stimme" kamen dann auch wieder die Trockeneiskanonen zum Einsatz. Das Publikum und Mark sprangen. Danach kamen dann die Lieder, die den meisten Jubel verursachten: "Au revoir" und "Wir sind groß". Hier konnte dann natürlich gefühlt jeder mitsingen. Ebenfalls waren auch die Bandmitglieder richtig gut drauf. Bei "Chöre" ließ Mark dann immer beim Refrain Konfetti für das Publikum regnen. Auch diesen Song könnt ihr hier sehen. Das letzte Lied war dann "Bauch und Kopf" und mit einem goldenen Konfettiregen gab es einen perfekten Abschluss des gesamten Festivals.


Insgesamt war das Festival sehr gut organisiert. Der Umbau ging immer sehr rasch. Besonders toll ist das Festival aber auch für Leute, die an einem Tag mehrere Konzerte sehen möchten, da die meisten Locations alle sehr nahe beieinander liegen und sich kaum überschneiden. Wir werden garantiert nächstes Jahr wieder dabei sein!  (Weitere tolle Bilder findet ihr auf unserer Facebook-Seite)