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Mittwoch, 14. Juli 2021

Max Giesinger in Hannover am 13.07.2021 - Endlich wieder Live-Konzerte

Über 280 Tage waren seit unserem letzten Konzertbesuch vergangen. Der Lockdown wurde immer länger und länger und die Sehnsucht nach echten Live-Konzerten wurde immer größer und größer. Ein paar wenige Online-Konzerte überbrückten zwar diese lange Zeit ein wenig, sie sind aber eben nicht so wie echte Konzertbesuche. Nun durfte es aber endlich wieder losgehen. Unser erstes Konzert im Jahr 2021 führte uns dann auch gleich einige Kilometer weiter weg nach Hannover. Hannover Concerts rief als Konzertveranstalterin die Konzertreihe Back on Stage ins Leben, die auf der Gilde Parkbühne neben der Swiss Life Hall nahe des Fußballstadions von Hannover 96 stattfand. Außerdem führte uns diese Konzert auch zu einem unserer absoluten Lieblinge, es ging zu Max Giesingers "Endlich Akustik Tour".

Mittwoch, 27. Mai 2020

Max Giesinger in Hannover am 25.05.2020 - Max bringt Hannover beim Autokinokonzert zum Hupen

Da ja aufgrund des Coronavirus zurzeit keine normalen Konzerte bis mindestens Ende August stattfinden dürfen, ließen sich so manche Veranstalter etwas Anderes einfallen. Hannover Concerts beispielsweise eröffnete zusammen mit der Stadt die Reihe Autokultur, im Rahmen derer Autokinos und Autokonzerte stattfinden. Zahlreiche Künstler haben dabei auch gleich zugesagt und freuen sich sicherlich, irgendwie jetzt doch Konzerte spielen zu können. Anfangs waren wir sehr skeptisch diesem Konzept gegenüber, weil es einfach nicht das Gleiche wie ein richtiges Konzert ist. Aber da nun Max Giesinger in Hannover spielen sollte, sprangen wir dann doch über unsere Schatten und wollten ein Autokinokonzert dann doch mal ausprobieren. Natürlich werden diejenigen nun privilegiert, die ein Auto haben oder eben jemanden kennen, der ein Auto hat und zum Konzert fährt. Aber immerhin ist das irgendwie noch besser als monatelang keine Konzerte besuchen zu können.

Mittwoch, 10. Juli 2019

Uelzen OpenR am 22.06.2019 - Neue Töne mit krassem Lineup

Das Lineup des Uelzen OpenR Neue Töne konnte sich nun wirklich sehen lassen. Vier der momentan angesagtesten KünstlerInnen der Deutschpopmusikszene waren hier am Start. Wir sind ja mittlerweile jedes Jahr bei diesem Festival, aber dieses Jahr hatte es echt in sich. Neben der Newcomerin Marie Bothmer, die für den kurzfristig verhinderten Adesse eingesprungen ist, war mit LEA eine der größten weiblichen, deutschen Sängerinnen in ihrem Genre am Start. Unter den Herren reihten sich Wincent Weiss, Max Giesinger und als Headliner Mark Forster ein. Man konnte also so einiges erwarten.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Pop am Kalkberg in Bad Segeberg am 18.05.2019 - Karl-May-Festspiele mal etwas anders

Unser erstes Open-Air-Festival des Jahres führte uns an die legendäre Freilichtbühne am Kalkberg in Bad Segeberg. Allerdings waren wir nicht da, um uns eine Aufführung zu Winnetou im Rahmen der Karl-May-Festspiele anzusehen. Seit einigen Jahren finden auf dem berühmten Areal immer im Mai Konzerte statt. 

Dienstag, 21. August 2018

stars@ndr2 in Wolfenbüttel am 04.08.2018 - Ein Festival mit heißen Temperaturen und heißen Künstlern

Nach ein paar Jahren Abstinenz machte der Radiosender NDR 2 mal wieder Halt im Niedersächsischen Wolfenbüttel. Passend zum 900-jährigen Stadtjubiläum veranstaltete der Sender im Rahmen der Reihe stars@ndr2 ein riesiges Festival, zu dem in der Spitze bis zu 20.000 Menschen vor Ort waren. Gefeiert wurde auf dem Campus Ostfalia nahezu außerhalb von Wolfenbüttel. Wir fuhren wie ja so oft recht früh los. Eigentlich wollten wir noch zum Showtruck, der in der Innenstadt war, aber durch ein paar Staus schafften wir es nicht mehr ganz und so ging es dann weiter zur Location. Allerdings war es dort schwierig einen Parkplatz zu finden, weil die vielen eingerichteten Parkflächen auf den Feldern erst quasi kurz vor dem Einlass geöffnet wurden. Aber es klappte dann doch irgendwie. 



Samstag, 13. Januar 2018

Max Giesinger - Karlsruhe - 27. + 28.12.2017

Alle Jahre wieder machen wir uns zum Jahresende direkt nach den Weihnachtsfeiertagen auf den Weg in den Süden Deutschlands nach Baden-Württemberg. Genauer gesagt nach Karlsruhe. Denn dort findet seit 2014 jedes Jahr das Jahresabschlusskonzert von Max Giesinger statt. Auch seit diesem Jahr waren wir immer, bis auf 2015, dabei und diesmal gab es aufgrund der riesigen Nachfrage sogar zwei Konzerte. Die Wartezeit vertrieben wir uns dann mit Essen, Schnacken und am zweiten Tag vor allem Frieren. Aber eines ist wie jedes Jahr katastrophal: Der Einlass. Es wurde so stark in die Tür hineingeschoben, sodass wir alle mehrmal sehr laut "Stop!" rufen mussten, damit wir nicht zerquetscht werden. Am ersten Tag hatten wir dann auch noch das Pech, dass die Türen direkt zum Konzertsaal noch verschlossen waren und somit der Stress noch einmal losging. Am zweiten Tag waren sie immerhin offen und es war ein wenig entspannter. Dann hieß es wieder warten.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Max Giesinger - Bremen - 21.11.2017

Es stand für uns das letzte Tourkonzert von Max Giesingers Roulette-Tour an. Dieses fand in Bremen im Pier 2 statt. Für uns bedeutete es aber an diesem Tag, stundenlang im Regen stehen zu müssen, um in die erste Reihe zu kommen. Ein paar Leute meinten aber, sich in die Schleuse unter das kleine Dach vor dem Eingang zu stellen, weil sie nicht nass werden wollten. Natürlich gingen dieses Leute dann auch nicht wieder zurück und drängelten sich dann beim Einlass somit vor. Man muss halt leider doch immer mit dem Schlechten im Menschen rechnen. Wir haben es dann zum Glück doch noch in die erste Reihe geschafft. Nun warteten wir eine gefühlte Ewigkeit, bis die Vorband auf die Bühne kam.

Dienstag, 11. Juli 2017

Kieler Woche - 16.06. - 25.06.2017

In Kiel stand zum 123. Mal das Segel-Event Kieler Woche an. Wir waren aber ehrlich gestanden nicht zum Schiffe gucken da, sondern wegen der Konzerte, die auch zu genüge stattfanden. Darunter waren auch viele wirkliche Stars. Wir pickten uns da so die Konzerte heraus, die uns am meisten interessierten, und es waren nicht wenige. Auch wenn in der Stadt die Sicherheitsmaßnahmen deutlich erhöht und nun auch bei den Konzerten teilweise Taschenkontrollen durchgeführt wurden, litt das Festival-Gefühl nicht darunter. Bereits einen Tag vor dem offiziellen Start gab es schon das erste Konzert auf der NDR-Bühne am Ostseekai.

Montag, 20. März 2017

Max Giesinger - Hamburg - 26.02.2017

Nachdem wir zwei Tage zuvor schon bei Max Giesinger in Flensburg in einer kleinen Location waren, stand nun eine Art Kontrastprogramm an. Wir sahen ihn nun in der Großen Freiheit 36. Diese war ausverkauft, das heißt über 1800 Leute waren da. Als wir dann an der Freiheit ankamen, waren sogar schon einige Leute da. Nun mussten wir uns dennoch erst einmal die Zeit bis zum Einlass vertreiben. Drinnen schafften wir es wie meistens eigentlich in die erste Reihe und freuten uns nun auf einen wundervollen Abend.

Dienstag, 7. März 2017

Max Giesinger - Flensburg - 24.02.2017

Das Konzert von Max Giesinger in Flensburg war für uns ein ganz besonderes. Denn er spielte dort im ausverkauften Max und diese Location ist doch relativ klein. So konnten wir in der ersten Reihe noch viel näher an der Bühne sein, weil es trotz Absperrbande eigentlich kaum Abstand zur Bühne gab. Solche Konzertlocations findet man in letzter Zeit - und besonders auch bei Max Giesinger - immer seltener bei Künstlern, die ja immer größer werden. So freuten wir uns dann umso mehr auf das anstehende Konzert. Zunächst hieß es aber warten darauf, dass es losging.


Donnerstag, 19. Januar 2017

Max Giesinger - Karlsruhe - 27.12.2016

Das letzte Konzert des Jahres stand für uns an. Dazu war aber eine lange Fahrt nach Karlsruhe nötig. Also fuhren wir schon sehr früh los. Eigentlich hatten wir dieses Konzert gar nicht mehr mit eingeplant, aber da wir noch sehr kurzfristig Tickets bekommen hatten, fuhren wir nun doch zum Jahresabschlusskonzert von Max Giesinger. Es fand im Tollhaus statt und war eigentlich schon lange ausverkauft. Als wir dort ankamen, war noch kaum etwas los, aber allmählich wurde es immer voller, besonders anderthalb Stunden vor dem Einlass bildete sich dann eine lange Schlange. Leider wurde dann, als die Türen geöffnet wurden, ordentlich gedrückt, sodass der Einlass nicht sehr bequem war. Drinnen angekommen, standen wir dann vor einer weiteren verschlossenen Tür. Das war aber auch der große Fehler des Veranstalters. Denn als dann diese Türen geöffnet wurden, wurde dann nur noch gerannt, weil jeder ja in die erste Reihe wollte. So etwas haben wir bei einem Konzert von Max Giesinger noch nie erlebt.

Max Giesinger

Mittwoch, 11. Januar 2017

Max Giesinger - Hamburg + Hannover - 18. + 19.12.2016

Wir besuchten noch zwei weitere Konzerte von Max Giesinger auf seiner "Der Junge der rennt"-Tour. Es sollte sich herausstellen, dass es tatsächlich auch seine zwei besten Konzerte der Tour werden sollten. Zumindest von denen, die wir sehen konnten. An dem Sonntag waren wir in Hamburg im Mojo Club und am Montag dann super spontan in Hannover im Capitol.

Freitag, 16. Dezember 2016

Max Giesinger - Rostock + Bremen - 29./30.11.2016

Da wir in den letzten Wochen einige Künstler des Öfteren besucht hatten, entschieden wir uns dazu, die Beiträge jeweils zusammenzufassen, um nicht mehrmals ähnliche Beiträge verfassen zu müssen. Wir besuchten Max Giesinger auf seiner "Der Junge, der rennt-Tour". Dabei waren wir einmal in Rostock und in Bremen. Eigentlich hätten diese Konzerte Ende Oktober stattfinden sollen, aber da Max krank wurde, musste er logischerweise die Konzerte verschieben. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben und so konnten wir uns nun über die Konzerte freuen.

Bremen
An beiden Tagen schafften wir es in die erste Reihe. In Rostock lief der Einlass sehr gut, in Bremen war es jedoch sehr holprig und noch verbesserungswürdig. In Bremen war es eh im Club ein bisschen seltsam, da dort eine große, kreisrunde Dachluke aufgemacht wurde, was im Sommer doch sehr praktisch und sehr stilvoll ist. Im Winter allerdings ist es sehr unnötig, da man sich doch tatsächlich die Winterjacke wieder anziehen musste und das in einem Haus.

Nun kommen wir doch aber zum Konzert. Bei beiden Konzerten war als Vorband Lotte da. Sie machte wunderschönen Singer-Songwriter-Pop auf deutsch. Mit ihrer sehr sympathischen und zuckersüßen Art begeisterte sie uns sehr. Wir konnten ihr sehr gut zuhören und auch ihre Texte waren sehr ehrlich.

Rostock
Nach einer kurzen Umbaupause ging es wieder weiter. Die Band kam auf die Bühne und spielte ein Intro. Man konnte hier schon erahnen, dass es sich um "Der Junger der rennt" handeln würde. Max aber startete nicht auf der Bühne mit dem Song, sondern ganz hinten im Raum. In Bremen stellte er sich dafür sogar auf den Tresen. Nach dem ersten Refrain ging er dann durch das Publikum auf die Bühne. Dort sang er dann natürlich auch weiter. Das nächste Lied war dann "Barfuß und allein". Das Publikum war bei beiden Konzerten sofort dabei und feierte Max und seine Band. 

Rostock
Mit dem nächsten Song "Kalifornien" ging Max auch schon wieder ins Publikum und bewegte das Publikum dazu, die Chöre mitzusingen. Die Fans freuten sich natürlich, ihrem Star so nah sein zu können. Das nächste Lied war dann Max' ältestes. Er sang also "Du kannst das". Auch das Lied konnten viele im Publikum mitsingen. Nun sollte getanzt werden. Denn es kam passend dazu "Wenn sie tanzt". Max gab alles auf der Bühne, tanzte hin und her und begeisterte so das Publikum. 
Rostock
Bremen

Nach weiteren Liedern gab es ein kleines Akustik-Set. Es spielten nur Max und Steffen, beide mit Gitarre, zunächst "Alles auf Anfang". Bei diesem Lied erinnerte er daran, dass er den Schritt wagte und Musiker wurde. Danach folgte in Rostock "Melancholiker". In Bremen allerdings fragte er das Publikum. Es gab so einige Wünsche, letztendlich entschied sich Max für "Last Christmas". Aber eigentlich wurde nur das Instrumentale gespielt, denn er wollte das Lied unbedingt auf "Italienisch" singen. Also es war natürlich kein Italienisch, es war irgendetwas Ausgedachtes, was ein bisschen wie italienisch klang. Aber es kam dennoch gut an. Dann sang er aber noch einen weiteren Cover-Song, den er dann selbst vorschlug. Er sang "What's up" von 4 Non Blondes. Und er traf auch die hohen Töne dabei!

Bremen
Danach kam dann der Rest der Band wieder auf die Bühne. Es ging weiter mit "Die guten Tage strahlen". Bei "In Balance" durfte auch wieder getanzt werden, denn während des Liedes switchte die Band zu Bruno Mars' "Treasure". Max zeigte den einstudierten Tanzschritt und das ganze Publikum machte an beiden Tagen wunderbar mit. Vor der Zugabe kam dann "80 Millionen" und alle sangen super mit. Nach dem Lied erinnerte Max daran, dass er noch vor weniger Zeit in den kleinen Clubs spielte und das auch immer gerne in Erinnerung behielt. So sang er mit seiner Band ohne Strom. Auch die Fans sangen dann wunderbar mit, auch alleine. 

Bremen
Als Zugabe gab es "Vielleicht im nächsten Leben" und auch hier sang das Publikum gut mit. Das letzte Lied stammte dann von seinem ersten Album. Es war "Für immer" und dies spielt er schon seit langer Zeit immer als letztes Lied. Dann waren zwei schöne Konzerte vorbei. Nach einiger Wartezeit kam Max dann noch zum Merch-Stand und wir konnten noch kurz mit ihm schnacken und Fotos machen. 

Bremen
Bremen


Rostock
  

Mittwoch, 28. September 2016

Max Giesinger - Kiel - 24.09.2016

Für uns ging es an diesem Wochenende nach Kiel ins MAX zu Max Giesinger. Da wir schon relativ früh da waren, standen wir letztendlich auch in der ersten Reihe. Zudem kamen ungefähr erst 45 Minuten vor dem Einlass so einigermaßen ein paar mehr Leute an. Auch der Einlass an sich klappte recht gut. Nun hieß es warten, bis der Supportact kam.


Dieser war Wincent Weiss. Er hat sich schon sehr gefreut, Support spielen zu dürfen. Ebenso war er aber auch super aufgeregt. Zuerst spielte er ein Lied, welches auf seinem Debütalbum zu finden sein wird. Er erzählte, dass er ursprünglich aus Eutin, also ganz aus der Nähe, kommt. Dafür gab es Jubel. Dann erzählte er weiter, dass er dann nach München zog, worauf es Buh-Rufe gab. Nun erwähnte er weiter, dass er wieder, nun von Berlin, zurück in den Norden ziehen möchte. Das brachte ihm wieder Jubel ein. Die ganze Aktion brachte ihn ein wenig aus dem Konzept, aber das machte ihn nur sympathischer. Der dritte Song war "Regenbogen". Als er "Unter meiner Haut" sang, erzählte Wincent, dass das Lied ja eigentlich von Elif stammte und es ihm den Durchbruch brachte. Außerdem spielte er einen Song, welchen er für seine Schwester schrieb, die er nur noch ca. zweimal im Jahr sieht. Wincent erzählte auch, wie es zu dem Kontakt mit Max kam. Sie wohnten eine Zeit lang in Berlin in einer WG zusammen und schrieben auch für Wincents zukünftiges Album einige Songs zusammen. Beim letzten Lied "Musik sein" konnten sehr viele mitsingen. Er ist wirklich ein toller Newcomer und es lohnt sich, ihn sich anzuschauen.


Nun ging das Konzert von Max los. Im Gegensatz zu den Konzerten bei den Festivals wurde die Setlist nun stark verändert. Das erste Lied nach dem Intro war nun "Der Junge der rennt". Danach spielte er seinen ältesten Song "Du kannst das". Max und seine Band waren richtig gut drauf. Und auch das Publikum hatte sehr gute Laune. 

Auch die Anfänge einiger Lieder waren diesmal anders als zuvor. Diesmal gab es sogar noch eine weitere Besonderheit: Ein Fernsehteam des NDR war vor Ort und machte während des Konzertes einige Aufnahmen. Bei "Kalifornien" ging Max aber wieder ins Publikum und sang dort weiter. Dabei wurde er selbstverständlich ordentlich gefeiert. Die Leute freuten sich auch sehr, dass sie ihrem Star näher kommen konnten. Max sorgte weiterhin für gute Laune mit den Songs " Unser Sommer" und "Wenn sie tanzt", welchen er seiner Mutter widmete. 


Mit den nächsten Songs wurde die Atmosphäre ruhiger, ehe es ein kleines Akustik-Set gab, bei dem nur sein Gitarrist Steffen Graef mitspielte. Max sang dabei auch "Melancholiker", was uns live viel besser gefiel als auf seiner Platte. Nun wurde es wieder stimmungsvoller, denn er spielte nun "Die guten Tag strahlen". Auch das Publikum tanzte bisschen mit. Das letzte Lied vor der Zugabe war "80 Millionen". Dementsprechend war nun auch die Stimmung. Es brach Jubel aus und jeder konnte den Song mitsingen. Aber auch hier gab es im Anschluss an den Song denselben noch einmal mit so wenig "technischem Schnick-Schnack" wie möglich. Das kam sehr gut an und das Publikum machte auch hier gut mit und sang anschließend ganz alleine. Dann gingen Max und seine Band von der Bühne.


Unter lauten Zugabe-Rufen kamen sie aber wieder zurück und spielten "Vielleicht im nächsten Leben", wobei das Publikum im Refrain "Uh-uhs" singen sollte. Das allerletzte Lied des Abends war dann "Für immer", welcher auf seinem ersten Album zu finden ist und schon seit langem ganz zum Schluss gespielt wird. Mit viel Jubel wurde dann Max verabschiedet und er war überglücklich. 


Donnerstag, 22. September 2016

NDR 2 Soundcheck Festival - Göttingen - 17.09.2016

Es ging für uns schon sehr früh los ins schöne Göttingen. Denn dort lief schon seit zwei Tagen das Soundcheck-Festival von NDR 2 und an diesem Tage sollte das große Finale stattfinden. Für dieses und für das Konzert von Matt Simons hatten wir dann tatsächlich auch jeweils eine Presseakkreditierung erhalten, sodass wir tatsächlich auch schon sehr früh losfahren mussten. Das Konzert von Matt Simons sollte nämlich schon um 14 Uhr anfangen. Als wir dann im Laufe der Fahrt irgendwann auf der A7 waren, kamen wir dann auch in den ersten Stau und das schöne Zeitpuffer, das wir uns aufgebaut hatten, verschwand allmählich. Dann endlich in Göttingen angekommen, mussten wir uns noch schnell einen Parkplatz in einer Nebenstraße suchen und eilten dann zum Deutschen Theater, wo das Konzert stattfinden sollte. Wir noch gerade so rechtzeitig um viertel vor zwei da.


In dessen Foyer empfing uns dann auch schon der Pressebetreuer. An dieser Stelle möchten wir schon einmal an herzliches Dankeschön an Christoph Kohlhöfer richten, der uns schon im Vorfeld per Mail und vor Ort so super und kompetent betreut hat. Womit wir nicht rechneten, war, dass wir uns auch das ganze Konzert angucken konnten. Wir bekamen nämlich zwei Sitzplätze in Reihe 5 zugewiesen. Das freute uns natürlich sehr. Also suchten wir unsere Plätze in dem wunderschönen, kleinen Theatersaal auf. Dann kam auch schon pünktlich um 14 Uhr die Radiomoderatorin Elke Wiswedel auf die Bühne und kündigte ganz kurz Matt Simons an. Wir hatten ihn zuvor noch nie gesehen und kannten ehrlich gesagt auch nur seinen Song "Catch and Release" aus dem Radio. Darum waren wir umso gespannter.


Wir gingen von einem ruhigen Konzert aus, und so fing es auch an. Matt Simons begleitete sich und seine Band auf einem Klavier. Der Konzerteinstieg war wirklich wunderschön. Aber schnell merkten wir, dass es nicht ein solch melancholisches Konzert bleiben würde. Denn Matt Simons konnte auch richtig aufdrehen. Nach und nach stand immer wieder der eine oder andere Zuschauer von seinem Sitz auf und musste sich bewegen. Auch wir standen natürlich mit auf und tanzten mit. 
Dann spielte Matt Simons den Song, wodurch der Kanadier eigentlich bekannt geworden war, "With you". Es wurde nämlich die Titelmelodie von "Goede tijden, slechte tijden", dem holländischem Pendant zu GZSZ. Bei diesem Song wurde es wieder ein wenig emotionaler, ehe sich das Publikum bei "Lose control" nicht mehr auf den Stühlen halten konnte. Matt Simons wechselte zwischen Klavier und Keyboard, zeigte aber auch sein Können am Saxophon. Auch seine Band tat alles dafür, dass es ein wunderschönes Konzert wurde. Als letztes Lied stimmte Matt "Catch and Release" zunächst nur auf einer Reisegitarre an. Dann legte er noch einmal mit seiner Band so richtig los. So mancher im Publikum konnte sogar mitsingen. Nach diesem Lied war das Konzert nach einer Stunde vorbei. 


So machten wir uns dann auf den Weg zum ungefähr 300 Meter entfernten Albaniplatz, wo die City-Stage stand. Als wir dort ankamen, war gerade Max Giesinger auf der Bühne und spielte "Wenn sie tanzt" alleine mit einer Akustikgitarre. Das war ein wirklich schöner Zufall und wir haben uns sehr darüber gefreut. Über das Wetter konnten wir uns aber nicht wirklich freuen: Es regnete nämlich. Kurz darauf wurde dann das Konzert von Julian Perretta übertragen. Eigentlich wollten wir 2 - 3 Lieder von Wincent Weiss später am Abend sehen. Da wir es aber höchstwahrscheinlich nicht rechtzeitig zum Check-in beim Finale in der Lokhalle geschafft hätten und es auch weiter regnete, entschieden wir uns dazu, lieber ins Trockene zu gehen.


Etwas später machten wir uns dann auch rechtzeitig auf dem Weg zur Lokhalle. Unser Glück war, dass wir nicht anstehen mussten, denn es fing mal wieder an, zu regnen. Als wir dann an der Halle den Presseeingang suchten, gab es erst einmal Einweisungen an die Besucher, die schon warteten. Diese wurden von einem Herren lautstark unterbreitet, aus diesem Grunde hatten wir etwas Respekt, ihn anzusprechen, aber es stellte sich heraus, dass er sehr freundlich war und zudem auch eigentlich leise sprechen konnte. Klar, bei vielen Menschen muss man eben auch lauter reden. Diesmal schien der Einlass aber viel besser organisiert worden zu sein als letztes Jahr. Es wurden Nummern verteilt und der Einlass erfolgte zu Beginn in kleinen Gruppen mit Begleitung bis an die Bühne. So sollte wohl auch verhindert werden, dass gelaufen wird. Aber zurück zu unseren Erlebnissen. Wir wurden pünktlich um 19:15 Uhr vom Nassen draußen ins Trockene drinnen gelassen. Es folgte der Check-in und wir bauten schon einmal unser Fotoequipment zusammen. 

Denn zuerst gab es einen Pressetermin, bei dem der Oberbürgermeister Göttingens Rolf-Georg Köhler und NDR 2-Programmchef Torsten Engel über das Festival sprachen. Auf unsere Frage hin, wie man es schaffe, jedes Jahr viele namhafte Künstler an Land zu ziehen, erwiderte Engel, dass es zum einen am Radioprogramm selbst liege, zum anderen sei das Festival mittlerweile so etabliert, dass Künstler bzw. das Management selbst auf die Veranstalter zukämen und somit schon eine große Auswahl bestünde.
Danach gab es ein Fotocall mit den Künstlern des Abends (bis auf Gentleman, der noch nicht da war). Das war für uns auch ein ganz neues Erlebnis, dass Musiker extra erscheinen, damit wir sie fotografieren können. Danach wurden wir durch die Halle vor die Absperrung begleitet. Die meisten von uns nahmen schon Platz, da kam Bühnenchef Franky zu uns, um noch einmal eine kleine aber präzise Ansprache zu halten. Wichtigster Punkt war hierbei, dass wir an der Absperrung bleiben und nicht näher zur Bühne gehen sollten, da es dort an diesem Abend Pyrotechnik gab. Das war auch völlig okay, denn Sicherheit geht immer vor. Aber man muss sagen, dass die Security insgesamt sehr nett und freundlich war. Nun begann noch einmal das kurze Warten auf den Beginn des Finales.

Kurz vor 9 kam dann Moderator Jens Mahrhold auf die Bühne und gab ein kleines Warm up für das Publikum. Um Punkt 9 ging es dann auch mit dem Festival los und der erste Act, DJ Topic, kam auf die Bühne. Er stellte sich hinter sein DJ-Pult und begann, Party zu machen. Zuerst spielte er eines seiner eigenen Lieder, wozu er sich auch Jake Reese aus den Niederlanden zur Hilfe geholt hatte, der mit ihm dann das Lied "Home" sang. Schon jetzt wurden Konfetti- und Trockeneiskanonen abgeschossen. Weiter ging es mit einigen anderen bekannten Hits im Rahmen seines DJ-Sets. Auch, wenn wir nicht ganz so auf Live-DJs stehen, müssen wir gestehen, dass Topic sehr sympathisch wirkte und es auch sehr Spaß machte, seinem Set zuzuhören. Zum Schluss kam noch einmal Jake Reese auf die Bühne und sang Topics "Find you". Der DJ heizte dem Publikum in seinem 15-minütigen Set sehr gut ein und bereitete einen hervorragenden Abend vor.


Danach kamen die eigentlichen Moderatoren des Abends, Ilka Petersen und Holger Ponik, auf die Bühne und begrüßten das Göttinger Publikum. Währenddessen gab es einen kleinen Umbau. Dann ging es auch schon schnell mit dem nächsten Auftritt weiter. Die Bandmitglieder waren schon auf der Bühne und die Musik setze ein. Dann kam auch Philipp Poisel in die Mitte der Bühne. Passend zu seiner langen Bühnen-Abstinenz sang er als erstes "Ich hab' dich immer noch lieb". Mit neuer Haarfarbe und ganz neuem Auftreten, zeigte er, dass er wieder zurück ist. Es war nicht mehr dieser ruhige Poisel, wie man ihn sonst kannte. Er sprang, tanzte und machte ordentlich Stimmung. Viele im Publikum sangen mit. Das Publikum hatte auch ihn noch lieb. Mit "Erkläre mir die Liebe" präsentierte er seine neue Single mit etwas anderem Sound. Zum Schluss sang über 9 Minuten hinweg "Als gäb's kein morgen mehr" und rannte und tobte über die Bühne. Die Laune im Publikum stieg von Sekunde zu Sekunde immer mehr. Unter viel Applaus verabschiedete Philipp Poisel sich zusammen mit seiner Band. 


Dann wurde wieder innerhalb der nicht einmal nächsten zehn Minuten die Bühne umgebaut. Währenddessen wurde ein Video vom Konzert von Zara Larsson von diesem Festival gezeigt. Danach gab Mark Forster schon ein kleines Interview auf dem roten Sofa auf der linken Seite der Bühne. Das war auch ein schöner Faktor des Festivals. Es wurde nie langweilig, da über die drei Stunden hinweg Programm war. Es wurde immer zuerst ein Konzertmitschnitt gezeigt, dann gab es ein Interview.

Der nächste Künstler des Abends war dann Max Giesinger. Das Licht wurde gedämpft und das Keyboard wurde gespielt. Dann kam Max auf die Bühne und stellte sich zum Mikrofon, welches von Glühlampen umgeben war. Mit dem ersten Lied stimmte er nämlich zunächst ruhigere Töne an. Hierzu haben wir auch ein Video gemacht. Aber auch Max war von der Menschenmenge beeindruckt und musste auf der ganzen Bühne hin und her rennen. Mit dem nächsten Song spielte er seine neue Single "Wenn sie tanzt". Wir hörten dieses Lied dann zum zweiten Mal live an diesem Tag. Das Publikum machte super mit und sang und tanzte, was das Zeug hielt. Hiernach spielte er dann den Song, wodurch er so viel Aufmerksamkeit bekam: "80 Millionen". Vorher erzählte Max aber, dass sich sein Leben und das der Band seit diesem Song grundlegend verändert hat. Es gäbe nun kaum noch ein Tag, an dem sie mal nicht ein Konzert spielten. Dieses Lied konnte gefühlt jeder mitsingen. Aber auch hier wollte er an die kleinen Clubs erinnern, in denen er früher spielte. Deswegen spielte er es ohne "technischen Schnick-Schnack" und das Publikum sang wunderbar mit.


Nun kam nach einem kurzen Umbau Tim Bendzko auf die Bühne. Das erste Lied war dann auch schon seine neue Single "Keine Maschine", welches schon so einige sogar mitsingen konnten. Es war, als wäre Bendzko nie weggewesen, doch auch er hatte schon lange nicht mehr gespielt. Voller Energie zeigte er, was er alles drauf hat, auch er rannte über die ganze Bühne. Aber der Sound war jetzt schon anders. Es gab nichts, was irgendwie vom Computer kam, sondern alles war handgemachte Musik. Das nächste Lied war ebenfalls ein neues, welches Weltpremiere feierte: "Leichtsinn". Hier zeigte sich Tim im späteren Interview sehr erstaunt, da einige wenige dieses Lied schon mitsingen konnten. Dann sang er sein bekanntestes Lied. "Nur noch kurz die Welt retten" zeigte sich aber in einem ganz neuen Gewand. Und dieser Sound war wirklich super, es war schon der typische Tim Bendzko-Klang, aber doch anders, irgendwie reifer. Hier konnten natürlich noch mehr Leute mitsingen. Auch hiervon haben wir ein Video gemacht. Zum Schluss sang er dann noch "Sag einfach ja" und sorgte so für einen insgesamt tollen Auftritt.


Jetzt war Gentleman an der Reihe. Er überzeugte uns vor allem mit seinem sympathischen Auftreten. Man hatte einfach das Gefühl, dass er von der ersten Sekunde an, ganz nah beim Publikum war. Er hielt immer wieder Augenkontakt. Von seinen Liedern zeigte er seine Hits wie beispielsweise "To the top". Die Übergänge zwischen den Liedern waren sehr fließend, so dass man hätte meinen können, dass es ein einziges langes Lied sei. Dann sprang er zunächst an die Absperrung und ging schließlich ins Publikum und tanzte dort mit diesem. Mit einem Fan sang er sogar quasi ein Duett, da das Mädchen alles mitsingen konnte. Gentlemans Motto für diesen Abend Liebe. Und die gab er dem Publikum, das sehr begeistert war.


Dann gab es eine kleine Überraschung. Wincent Weiss durfte spontan seinen Song "Musik sein" singen. Für uns war es besonders überraschend und erfreuend, da wir ihn ja auf der City-Stage nicht sehen konnten. Auch rannte wie so viele an diesem Abend auf der Bühne hin und her. Man merkte ihm zwar die Nervosität ein wenig an, aber gleichzeitig sah man wie überwältigt er vom Publikum war. Wer den Auftritt (noch einmal) sehen möchte, kann dies hier gerne machen.


Nun kam nach einer letzten Umbaupause dann auch der letzte Act des Abends auf die Bühne. Es war Mark Forster. Er war sofort da und machte von der ersten Sekunde an Stimmung. Auch das Publikum war sofort bei ihm und bejubelte ihn und sang seine Texte mit. Dabei waren die ersten beiden Songs "Sowieso" und "Was Ernstes". Damit war die Stimmung schon sehr gut. Aber bei "Flash mich" wurde sie noch besser, was ziemlich logisch war, denn das Lied kannten dann noch mehr Leute. Auch wenn das erst das dritte Lied war, war Mark schon so durchgeschwitzt, als hätte er schon ein ganzes Konzert gespielt. Bei "Stimme" kamen dann auch wieder die Trockeneiskanonen zum Einsatz. Das Publikum und Mark sprangen. Danach kamen dann die Lieder, die den meisten Jubel verursachten: "Au revoir" und "Wir sind groß". Hier konnte dann natürlich gefühlt jeder mitsingen. Ebenfalls waren auch die Bandmitglieder richtig gut drauf. Bei "Chöre" ließ Mark dann immer beim Refrain Konfetti für das Publikum regnen. Auch diesen Song könnt ihr hier sehen. Das letzte Lied war dann "Bauch und Kopf" und mit einem goldenen Konfettiregen gab es einen perfekten Abschluss des gesamten Festivals.


Insgesamt war das Festival sehr gut organisiert. Der Umbau ging immer sehr rasch. Besonders toll ist das Festival aber auch für Leute, die an einem Tag mehrere Konzerte sehen möchten, da die meisten Locations alle sehr nahe beieinander liegen und sich kaum überschneiden. Wir werden garantiert nächstes Jahr wieder dabei sein!  (Weitere tolle Bilder findet ihr auf unserer Facebook-Seite)

Montag, 5. September 2016

Stars at the Beach - 01. + 02.09.2016 - Timmendorfer Strand

Unser Konzertwochenende startete diesmal schon am Donnerstag. Dafür war der Weg nicht weit, es ging nach Timmendorfer Strand, was nur ca. 20 km von uns entfernt ist. Wir waren schon relativ früh da. Allerdings kamen erst ungefähr eine Stunde vor dem Einlass allmählich weitere Leute. Das galt aber für beide Tage. Wenigstens war das Wetter relativ gut, so dass wir trocken blieben. An beiden Tagen konnten wir uns einen Platz in der ersten Reihe sichern. Die Konzerte fanden in der Beachvolleyball-Arena statt, die eine Woche später auch für ihre eigentlichen Zwecke genutzt werden würde. Aber zunächst werden erst einmal über den Donnerstag berichten.


Zuerst kam Kerstin Ott auf die Bühne, die ihre beiden Lieder "Die immer lacht" und "Scheißmelodie" spielte, jeweils mit Gitarre und Playback.


Danach kamen LOT, die schon einmal versuchten, Stimmung zu machen. Ihre Songs kamen bei uns ganz gut an, auch wenn viele einfach sehr ähnlich klangen. Sie spielten 30 Minuten und konnten so mit ihrer Popmusik schon einmal das Publikum gut auf die nächsten Acts vorbereiten.


Dann folgte schon Max Giesinger, dessen erster Song "Barfuß und alleine" war. Leider brauchte er bei diesem Publikum recht viel Überzeugungskraft, damit es warm wurde und mitmachte. Aber da Max sehr überzeugend auf der Bühne sein kann,  klappte es Und die Stimmung wurde immer besser,  auch wenn sie noch viel besser hätte sein können. Er hatte neben den neuen Songs natürlich auch Klassiker wie "Kalifornien" dabei,  die auch gut ankamen. Ebenso stellte Max Giesinger seine neue Single "Wenn sie tanzt" vor. Als dann "80 Millionen" war die Stimmung natürlich auf dem Höhepunkt,  denn beinahe jeder im Publikum konnte dieses Lied mitsingen. Daraufhin spielten er und seine Band den Song in einer Akustik-Version und verzichteten dabei fast gänzlich auf die Unterstützung der PA. Dabei sollte das Publikum auch hier mitsingen. Als letztes Lied spielte Max wie so häufig "Für immer".


Nun folgte der Auftritt von Namika. Das erste Lied, das sie spielte war "NA-MI-KA". Gleich danach sang sie schon "Hellwach". Die Stimmung im Publikum war insgesamt ganz gut im Publikum. Aber auch ihre Show war durchgeplant und kam gut an. Sie spielte weiterhin Lieder wie "Kompliziert" oder auch "Nador" aus ihrem gleichnamigen Album. Bei "Lieblingsmensch" sollte jeder seinen Lieblingsmenschen in den Arm nehmen. Hierbei konnten aber auch die meisten mitsingen. Direkt im Anschluss dieses Konzertes machte sie einen eher seltsamen Abgang. Sie stieg in einen großen SUV, der direkt neben der Bühne parkte. Dann wurde sie hupend weggefahren. Solche Aktionen produzieren ein ewiges Hin-und-her in unseren Sympathien ihr gegenüber. 


Als letztes kam Philipp Dittberner auf die Bühne, was wir etwas merkwürdig fanden, denn von den drei letzten des Abends hatte er eigentlich die ruhigsten Lieder. So ging es auch schon mit "Das ist dein Leben". Mit seinen Songs bereitete er dennoch dem Publikum viel Freude. Die meiste vielleicht sogar bei "Wolke 4", was tatsächlich auch sein eigener Song ist, wie er auch immer wieder betonte. Danach coverte er "So perfekt" von Casper in senem eigenen Stil. Beim letzten Song "In deiner kleinen Welt" sollten sich alle im Publikum beim Refrain drehen, was gut klappte.


Dann war der Donnerstag vorbei. Der Freitag war für uns etwas besonders, denn ein Teil von uns konnte als Fotopresse agieren.

Der erste Act des Abends war Paulsen aus Niebüll. Er bereitete das Publikum sehr gut vor. Mit seinen eingängigen Texten bereitete er sehr viel Freude. Auch dass er nur mit Akustik-Gitarre und Mundharmonika auftrat, machte ihn sehr authentisch und sympathisch. In der halben Stunde Spielzeit feierte das Publikum ihn sehr. Bei seinem Abgang von der Bühne wurde er mit dem Singen des Refrains eines seiner Lieder begleitet.


Kurz danach traten Wingenfelder auf. Es fiel auf, dass sehr viele Fans vor Ort waren. Diese machten sehr viel Stimmung und konnten fleißig mitsingen. Auch Wingenfelder waren sehr authentisch. Sie traten zu viert auf und setzten auf handgemachte Musik. Mit dabei hatten sie Songs wie "Perfekt". Aber auch einiges aus den Zeiten von Fury in the Slaughterhouse hatten sie im Gepäck. Da war zum Beispiel "Time to wonder". Das letzte offizielle Lied war "Klassenfahrt", wo es im Publikum noch einmal richtig laut wurde. Es forderte sogar eine Zugabe. Und Wingenfelder durften noch einmal und spielten "Die beste Band der Welt".



Als letztes trat Johannes Oerding auf, der sich über ein perfekt vorbereitetes Publikum freuen konnte. Als erstes kam "Nicht genug" und die Fans waren sofort da. Mit "Nie wieder Alkohol" folgte er dem Rat seiner Mutter. Oerding zeigte wieder, was für ein unglaublicher Bühnenprofi er ist. Mit viel Humor aber auch ernst in seinen Songs begeisterte er das Publikum sehr. Bei "Turbulenzen" ging er ausgiebig ins Publikum, dabei sogar in die Ränge, und sang dort für eine Zuschauerin Happy Birthday. Aber auch das obligatorische Erschrecken des Publikums durfte nicht fehlen, indem auf sehr leise sehr laut folgte. Danach wollte er wieder auf die Bühne und seine "110 Kilo" wurden von einem netten Security auf die Bühne geschmissen. Bei "Einfach nur weg" sollten die Fans die "oh-ohs" immer höher singen und landeten so mit Hamburg Stadtpark 2 auf dem ersten Platz. Auch die Schlagerversion von "Wo wir sind ist oben" fehlte nicht und machte viel Freude. Es folgten noch "Alles brennt" und "Engel" vor der Zugabe. Danach folgte "Morgen" wie immer in einer langen Version. Johannes Oerding ließ es sich nicht nehmen, eine weitere Zugabe ganz alleine nur mit Gitarre zu spielen: "Für immer ab jetzt". Dabei überzog er sogar 45 Sekunden. Nun konnten aber alle freudestrahlend nach Hause gehen.








Sonntag, 14. August 2016

Max Giesinger - Lübeck - 09.08.2016

In Lübeck fand zwischen der Musik- und Kongresshalle und dem Traveufer das Duckstein-Festival statt. Neben den vielen kulinarischen Angeboten gab es auch etwas Musikalisches. Einer dieser Leckerbissen war Max Giesinger. Das Konzert begann sehr pünktlich und wurde von einem Moderator angekündigt.

Das erste Lied war dabei "Barfuß und allein". Jedoch war die Bühne ungefähr 10 - 20 Meter entfernt, da sie an einem Anleger war. Auch für Max war ein Publikum noch nie so weit weg. Aber das sollte nicht weiter stören, denn die Stimmung wurde sehr gut. Neben den vielen neuen Songs spielte er auch Klassiker wie "Kalifornien". Bei diesem Song ging Max von der Bühne auf den Anlegersteg und musste aufpassen, dass er nicht ins Wasser fiel. Er stellte sich dabei zum Publikum und sang dort weiter. Es wurde immer voller auf dem Platz an der Reling. Noch voller wurde es natürlich, als "80 Millionen" kam. Allerdings konnten die Zuschauer auch richtig gut und textsicher mitsingen. Danach war der erste Teil des Konzertes vorbei und es folgte eine 45-minütige Pause.


Dann ging es weiter mit "Alles auf Anfang". Dieses Lied spielte Max nur mit seinem Gitarristen Steffen Graef. Der Platz wurde auch schnell wieder voll. Danach spielte Max sein ältestes Lied "Du kannst das". Die Stimmung im Publikum war wirklich so großartig. Jetzt kamen aber nur noch Lieder vom neuen Album. Bei einem dieser Lieder ging Max' Mikrofon aus, sodass er zusammen sich mit Steffen eines teilen musste. Beim Song "Vielleicht im nächsten Leben" stellte er zunächst seine Band vor, dann ging er wieder ins Publikum und sang dort mit ihm die "Uh-uh"-Parts. Dabei versuchte der eine oder andere, ein Selfie mit Max zu machen, der dann erwiderte: "Nein, keine Selfies, Hilfe!". Dann ging es wieder richtig weiter mit dem Lied und das Publikum machte gut mit. Als letztes Lied vor der Zugabe folgte noch einmal "80 Millionen", nur diesmal in einer Akustikversion, wobei auch das Mikro viel leiser war. Diese Version war noch einmal sehr schön. Als Zugabe spielte Max wie jedes Mal "Für immer".


Dann gab er kurze Zeit später noch Autogramme und machte diesmal auch gewollt Fotos, was ja für einen Musiker mit einem immer größer werdenden Bekanntheitsgrad nicht selbstverständlich ist.