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Freitag, 14. Oktober 2016

Kelvin Jones - Hamburg - 11.10.2016

Für uns stand mal wieder etwas relativ Spontanes an. Spontan deshalb, weil wir uns erst eine gute Woche vorher die Karten gekauft hatten. Es ging zu Kelvin Jones. Dieser spielte in Hamburg und zwar im Terrace Hill, was sich in dem ehemaligen Bunker in der Feldstraße 66 befindet. Dort ist auch das legendäre Uebel & Gefährlich. So fuhren wir dann rauf mit dem Fahrstuhl in den 5. Stock. Diesmal waren wir nicht wie sonst immer sehr früh da, sondern kamen erst zum Einlass da. Das machte aber nicht wirklich etwas, denn der Einlass verzögerte sich um 20 - 30 Minuten. Da Club war recht klein und gemütlich. Lediglich die Lichtverhältnisse stellten sich wie so oft bei den kleinen Clubs als für Fotos schlecht heraus, wenn man nicht ständig mit dem Blitz nerven möchte. Und das wollten wir nicht.

Nun ging es weiter mit dem Warten. Und wir warteten sogar länger als gedacht, denn es ging nicht wie auf dem Ticket stand um 20 Uhr los, sondern erst gegen 21 Uhr. Vielleicht ging es auch einfach nach Britischer Uhrzeit. Dann kam aber endlich Kelvin Jones und schnappte sich eine Gitarre. Aber es war noch nicht das richtige Konzert. Er spielte Vorband für sich selbst. So stellte er sich in die Mitte des sehr gut gefüllten Raumes und sang drei Lieder ganz ohne PA. Darunter "Can't feel my face" von The Weeknd und "Hit the road Jack". Dabei animierte er schon das Publikum sehr zum Mitsingen und es sang auch super mit. Danach ging er wieder ins Backstage und die Instrumente wurden nochmal gecheckt. 

Nun konnte es dann richtig losgehen und die Band und Kelvin kamen heraus. Als erstes Lied spielten sie "Closer". Sie waren sofort sehr erfreut über die Stimmung, die im Publikum herrschte. Das Schöne an dem Konzert war vor allem auch, dass Kelvin den Fans sehr nah war. Nicht nur, dass man halt sehr nah an der Bühne war. Auch wie sich Kelvin Jones verhielt und mit den Fans redete, zeigte einfach, dass ein guter Freund da auf der Bühne stand. Weiterhin sang er weitere Lieder seines Albums wie "Good together". Bei einem Song wollte er gerne bisschen Hip-Hop-Atmosphäre hereinbringen. Das klappte auch sehr gut.


Ebenfalls sang er auch einen Song, den nicht er herausgebracht hatte: "I need a dollar". Dabei konnten viele mitsingen. In diesem Song machten Kelvin und seine Band eine kleine Jam-Session und sangen einige andere Songs aus einigen verschiedenen Musikgenres an, was sehr gut bei den Fans ankam. Bei dem Song "New York City" ging er wieder ins Publikum und spielte diesen ausschließlich mit Akustikgitarre und ohne PA. 

Als letztes Lied vor der Zugabe spielte er den Song wodurch er quasi über Nacht berühmt wurde: "Call you home". Diesen haben wir gefilmt und auch hochgeladen. Dann gingen er und seine Band von der Bühne und das Publikum jubelte. 


Aber lange ließ er nicht auf sich warten und kam wieder auf die Bühne. Er sang nun auch zwei Songs, die wohl auf seinem nächsten Album zu finden sein sollen. Einer davon hieß "Rollercoaster" und machte schon sehr viel Laune auf weitere neue Lieder. Das letzte Lied hieß dann so wie die Tour "Stop the moment". Mit viel Jubel wurde Kelvin dann verabschiedet. Dann fragten wir uns nach dem Konzert, wo denn nun der Merch-Stand sein würde. Aber der war relativ günstig am Ausgang platziert und dort wartete auch schon Kelvin zum Autogramme Schreiben und Fotos machen. Das war wirklich ein sehr schöner, spontaner und vor allem langer Abend.


Freitag, 18. Dezember 2015

Mark Forster - Rostock - 14.12.2015

Diesmal ging es für uns in den Osten der Republik nach Rostock. Dort sollte nun Mark Forster spielen. Eigentlich sollte das Konzert schon eine Woche vorher stattfinden, aber Mark verschob es. Somit waren wir glücklicherweise beim Abschlusskonzert der Bauch-und-Kopf-Tour dabei. Und es sollte sich wirklich lohnen. 



Zunächst aber startete Kelvin Jones als Vorband. Er spielte einige seiner Songs, aber auch Cover wie "Wonderwall" oder auch "Can't feel my face". Bei einem Song spielte er ein schönes Gitarrensolo und ging zuerst dabei an die Bande. Als er wieder zurück auf die Bühne ging, bekam er etwas "Unterstützung". Mark Forster und seine Band kamen alle mit E-Gitarren ebenfalls auf die Bühne und taten so, als würden sie mitspielen. Das war eine wirklich lustige Aktion. Kelvins letztes Lied war dann "Call you home".



Dann ging es mit Mark Forster weiter. Wie immer startete das Intro und danach folgte "Ey Liebe" und Mark kam wieder auf die Bühne. Dies geschah natürlich unter tosendem Applaus und Jubel. Da das Konzert im Wesentlichen nicht anders war als das in Hamburg beispielsweise, werden wir hier nur über die besonderen Highlights berichten (Hamburg ist hier noch einmal zu finden!)

Bei "Flash mich" ging er mal wieder ins Publikum. Er hatte auch sein Megaphon wieder dabei und es hat gleich von Anfang an funktioniert. Mark stimmte dann wieder die ersten Verse an und alle sangen sofort mit. Dann ging er nach dem ersten Refrain zurück zur Bühne und das Lied fing wieder von vorne an.



Diesmal gab es weder bei "Karton" noch bei "Bauch und Kopf" am Ende des Konzertes irgendeine Form von Konfetti oder Feuerwerk. Das war zwar schade, aber lag wohl an der Location. Vor dem Song "Einer dieser Steine" bewies Mark seine Englischsprachkenntnisse. Er sprach zum Beispiel über Kelvin Jones: "I say Kelvin when you, wenn du reden willst, ne, then just komm' vorbei and then we talk, no problem. And then that makes us so fast nobody after". Dann sprach er Daniel Nitt an und er erwiderte: "Tell you that your English is not the yellow from the egg." Daraufhin erzählte Mark, dass er und Nitti ja auf den Tag genau ihren 25. Jahrestag hätten. Dann gab Daniel Nitt ihm ein Geschenk. Es lagen nämlich überall auf der Bühne Zettel mit etwas gemalten darauf herum. Mark daraufhin: "Oh wie schön, ein Schneemann!" Jedoch sah das auf dem Bild nach etwas ganz anderem aus als nach einem Schneemann. Dann spielten die beiden das Lied.



Nach "Au revoir" folgten dann wieder vier Lieder als Zugabe. Darunter auch "Ich trink auf dich". Nach diesem Song kam dann der Tourmanager mit Schnapsgläsern auf die Bühne. Mark meinte dabei, es sei Cola. Sein verzerrtes Gesicht und das ständige Räuspern danach ließen aber etwas Anderes vermuten. Nach "Bauch und Kopf" waren dann auch ein grandioses Konzert und eine grandiose Tour vorbei.


Freitag, 11. Dezember 2015

Mark Forster - Hamburg - 09.12.2015

Diesmal ging es nach Hamburg auf den Kiez in die Große Freiheit 36. Dort sollte dann am Abend Mark Forster spielen. Nach einigem Warten ging es dann schon um 18:30 Uhr in die Halle und somit konnten wir uns mal wieder die erste Reihe erarbeiten.

Um 20 Uhr kam dann die Vorband auf die Bühne. Es war Kelvin Jones aus London. Er war gleich sehr sympathisch und spielte tolle Singer-Songwriter-Popmusik. Bei einem Lied sprang er mit seiner E-Gitarre an die Absperrbande und spielte dort weiter. Über seinen ganzen Auftritt hinweg begeisterte er das Publikum. Sein bekanntestes Lied war aber "Call you home", bei welchem alle natürlich mindestens den Refrain mitsingen konnten. Danach war sein Auftritt aber auch vorbei und das Warten auf Mark Forster begann.



Es dauerte dann aber auch gar nicht lange und das Intro begann und die Band kam auf die Bühne. Darauf folgte sofort "Ey Liebe" und auch Mark kam unter tosendem Applaus und Jubel auf die Bühne. Man merkte ihm sofort seine Freude an. Wieder einmal sollte dann nach dem Lied das Publikum seine Liebe zeigen, indem es die Hände auf und zu machte.



Das dritte Lied war dann sogleich ein ganz neues namens "Zwei Schritte". Es animierte auch gleich zum Tanzen, also eine richtig coole Nummer. Das Publikum war auch vollkommen dabei und konnte im Gegensatz zu vielen Konzerten vorher wirklich die meisten Texte. Mark und seine Band spielten den Song "Du und ich" vom ersten Album in einer ganz neuen Version, die hier zu sehen ist. Vor dem Song "Bei dir" wollte Mark dann wieder eine neue Whatsapp-Gruppe gründen, weil angeblich die erste aus Hamburg nicht funktionierte. Allerdings war alles natürlich nur ein Scherz.



Direkt nach diesem Song ließ er dann im Publikum ein Kreuz auf dem Boden suchen, welches ziemlich weit hinten im Saal platziert wurde. Mark ging dann ins Publikum zu eben diesem Kreuz und benutzte ein Megafon. Allerdings funktionierte es zuerst nicht. Er hätte jedoch auch ohne dieses reden können, weil man ihn so viel besser verstand. Jedoch bestand er natürlich darauf. Er stimmte dann "Flash mich" an und alle sangen die erste Strophe und den ersten Refrain mit. Dann ging er wieder zurück auf die Bühne und der Song begann von vorne.



Beim Song "Karton" wurden dann Konfetti-Kanonen gestartet und ein großer Ballen weißer Konfettischlangen fiel in der Mitte der ersten Reihen herunter. "Einer dieser Steine" spielte Mark Forster nur mit Daniel Nitt und einem "Klavierchen". Dann kamen die anderen Bandmitglieder wieder auf die Bühne. Bevor aber das nächste Lied startete sollte das Publikum sich zur rechten Seite drehen, die Hände auf die Schultern der Person vor einem legen, die Augen schließen und anfangen, zu massieren. Dies führte dann aber zu vielem Gelächter. Dann coverte Mark "Halt mich fest" von Hildegard Knef, welches auch auf einem Album ihr zu Ehren zu finden ist.



Nach "Au revoir" kamen dann die Zugaben. Zunächst spielte Mark alleine am Piano "Oh love" und er verspielte sich dabei mal nicht. Nach dem Song wurden einige Stühle auf die Bühne gestellt und Mark und seine Band spielten in wundervollen Unplugged-Versionen "Hallo" und "Ich trink auf dich". Das allerletzte Lied war dann "Bauch und Kopf" und es gab nochmal zur Überraschung goldenes Konfetti. Das Konzert endete dann wieder mit viel Jubel.

Nach dem Konzert konnten wir noch kurz mit Mark Fotos machen und auch ein wenig mit ihm reden.