Madeline Juno brachte vor kurzer Zeit ihr drittes Album mit dem Titel "DNA" heraus. Dabei sang sie nun komplett auf Deutsch, die EP "Waldbrand" war im letzten Jahr schon ein Vorbote. Man könnte sogar sagen, dass es nun das intimste Album ist. Jedenfalls präsentierte sie es auf ihrer gleichnamigen Tour. Von ursprünglich drei geplanten Konzerten der Tournee konnten wir jetzt doch nur bei einem dabei sein, weil die anderen beiden auf das nächste Jahr verschoben wurden. Deswegen freuten wir uns umso mehr. Diesmal spielte sie nicht im Gruenspan, sondern im Stage Club in Hamburg, welcher etwas kleiner ist und somit ein noch intimeres Konzert versprach. Da beim letzten Mal schon relativ früh viele Leute anstanden, kamen wir auch diesmal genauso früh. Jedoch war diesmal noch keiner da und so standen wir erst einmal alleine und froren ein wenig in dem kalten Wind. Nach und nach kamen dann vereinzelt Leute. Zum Einlass war aber tatsächlich eine lange Schlange zu sehen. Als es dann hineinging stellten wir uns natürlich mittig an die Bühne, die ja ungefähr 30 cm oder so hoch ist und standen somit wirklich sehr nahe am Geschehen.
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Dienstag, 14. November 2017
Dienstag, 1. November 2016
Madeline Juno - Hamburg - 29.10.2016
Neue Songs, neue Songsprache, neue Outfits, neue Frisur, neues Gefühl und quasi neue Band. Das und noch mehr ist Madeline Juno. Sie tourte mit ihrem Album Salvation durch das Land und machte auch Halt in Hamburg. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und besuchten ihr Konzert. Dieses fand im wunderschönen Gruenspan in der Straße Große Freiheit auf St. Pauli statt. Als wir ankamen, warteten schon einige Leute vor dem Eingang, also gesellten wir uns auch dazu. Der Einlass erfolgte sehr pünktlich um 19 Uhr, da hatte sich schon eine sehr lange Warteschlange auf dem Gehweg gebildet. Da wir aber so rechtzeitig noch da waren bekamen wir gute Plätze mittig in der zweiten Reihe. Das Schöne bei diesem Konzert war auch, dass es diesmal keine Absperrung vor der Bühne gab. So war man noch etwas näher dran.
Lange mussten wir dann auch schon gar nicht mehr warten. Um kurz nach halb acht kam die Vorband auf die Bühne. Es war ein junger Herr namens Benoby. Er stammt aus München und wirkte von der ersten Sekunde an auf uns sehr sympathisch. Er machte deutschen Singer-Songwriter-Pop, die größtenteils in einer Akustik-Form auftrat, aber auch einige Sprechgesang-Elemente innehatte. Er trat alleine mit Gitarre und einer Loop-Station und einem Keyboard auf. Seine Songs erzählen vom Leben und klangen sehr authentisch. Es war sehr schön für uns, im zuzuhören. Seine Texte berührten uns und das Publikum, so erntete er zu Recht viel Beifall nach seinem Auftritt.
Nun wurde kurz umgebaut und die Instrumente vorbereitet. Dann ging es auch schon um kurz nach acht weiter mit dem Konzert. Ein Intro setzte ein und die Band kam auf die Bühne. Von der Band der ersten Tour blieb nur Joschka Bender an der Gitarre, das Keyboard und Schlagzeug wurden neu besetzt. Die Band spielte nun mit und kurze Zeit später kam dann auch Madeline Juno auf die Bühne. Dabei jubelte das Publikum lautstark. Als erstes Lied spielte sie "Into the night". Maddy begeisterte sofort mit ihrer tollen Stimme und die Nervosität, die sie bestimmt hatte, merkte man ihr nicht an. Einige im Publikum konnten auch den Text mitsingen.
Sie freute sich sehr über die vielen Leute, die zum Konzert gekommen waren. Nach eigenen Angaben bei Twitter war das Konzert auch ausverkauft, sodass zwischen 700 und 1000 Menschen dort gewesen sein mussten. Das war Maddys größte eigene Show bisher. Weiter ging es mit neuen Songs wie "Less than a heartbreak" oder auch "Yellow car". Hier animierte sie ihre Fans, mitzusingen und das klappte sehr gut. Besonders bei "Stupid girl" sangen dann sehr viele sehr laut mit. Die Stimmung erinnerte schon sehr an das Konzert zwei Jahre zuvor im Nochtspeicher. Es wurde teilweise auch sehr emotional.
Dann ging die Band von der Bühne und Maddy blieb alleine. Sie schnappte sich ihre Akustikgitarre und erzählte nun, dass sie auch gerne Lieder ihres ersten Albums spielen möchte. Dabei erübrigte sich die Frage, ob die Leute die Songs denn kennen, denn es brach Jubel aus. Zuerst spielte sie "The Unknown". Beim nächsten Song nahm sie eine E-Gitarre und spielte die ersten Akkorde von "Like Lovers do" an und sehr viele konnten den Song natürlich mitsingen. Es war wirklich schön, dass Maddy auch ganz alleine ohne Band von sich überzeugte.
Danach kamen die Jungs der Band wieder zurück auf die Bühne und Madeline spielte zwei ihrer beiden Lieblings-Live-Songs "Restless" und "Cliché". Dabei verbreitete sie super viel Stimmung und die Fans waren begeistert. Das nächste Lied "Please don't have somebody else" hätte es fast nicht auf die Setlist geschafft, wäre da nicht Britta gewesen, die an diesem Abend den Merch machte. So konnten wir uns doch über dieses schöne Lied freuen.
Nun folgte ein kleines Unplugged-Set, bei dem alle ohne Strom spielten. Joschka spielte die Akustik-Gitarre, Henzl das Akkordeon und Benjamin spielte die Shakers und das Glockenspiel, welches Maddy hielt. Sie benutzte übrigens das Tambourin. Sie ging ein wenig vom Mikrofon weg und sang dann "You know what". Dabei sang das Publikum wunderbar mit. Ihre lockere und ehrliche Art machte das Ganze noch viel schöner. Auch spielte sie so "Same sky".
Denn nach lauten Zugabe-Rufen kam sie wieder auf die Bühne und verriet mit ihrer Ukulele schon, welches Lied nun folgen würde. Es konnte nur "Herzchen", welches irgendwie immer jeder auswendig kann. Maddy weiß aber dennoch nicht, warum dies der Fall ist. Sie war hocherfreut, konnte ihre Tränen im Gegensatz zu dem Konzert von vor 2 Jahren zurückhalten, auch wenn es nah an der Grenze war. Der Song, dem sie eigentlich die ganze Reise zu verdanken hatte, "Error", folgte nun in einer etwas abgewandelten Version. Das letzte Lied war dann "Stadt im Hinterland". Mit 23 Songs und über 2 Stunden Programm, hatte Maddy ein riesiges Pensum, welches man nur selten auf Konzerten bekommt.
Diesmal gab es aber, weil so viele Leute da waren und vor allem, weil der Club (wegen anschließender Disco) bis 23 Uhr geräumt sein musste, keine Autogrammstunde. So wählte sie die einzig gerechte Entscheidung. Sie hätte sich sonst sehr gerne für jeden Besucher, die Zeit genommen, aber es war einfach nicht möglich. Als "Entschädigung" unterschrieb sie vor dem Konzert alle Autogrammkarten, die sie dabei hatte, sodass man wenigsten ein Bisschen "von ihr" mitnehmen konnte.
Freitag, 26. Februar 2016
Madeline Juno - Berlin - 25.02.2016
Es war nach langer Zeit mal wieder ein Konzert an der Reihe. Diesmal ging es ins große Berlin. Dort stellte Madeline Juno ihr neues Album "Salvation" vor und feierte gleich damit eine Party. Zunächst kamen wir nach langer Parkplatzsuche endlich an der Location, dem Fluxbau, an. Es waren gerade einmal eine Handvoll Leute, obwohl es auch schon fast eine Stunde vor Einlass war. Als wir dann drin waren, hieß es wieder warten. Etwas später als gedacht, ging es dann los. Das Warten sollte sich aber auch wirklich lohnen. Nun wurde es auch richtig voll in der Location.
Die Band kam auf die Bühne und Maddy stand schon daneben und war ganz hippelig. Dann startete das erste Lied "Into the night" und auch sie ging auf die Bühne. Sie packte einen gleich mit ihrer tollen Stimme und den schönen neuen Texten. Bei ihrer neuen Single "Stupid Girl" bewies sie ihre Ironie ("Vielleicht kennt den ja der eine oder andere"). Das Publikum war gleich mit dabei und sang lautstark mit. Wer es nun aber doch noch nicht kennt, kann sich hier davon überzeugen (Offizielles Video).
Madeline führte weiter durch ihr Album und begeisterte uns mit jedem weiteren Song. Es war dennoch ein bisschen ungewohnt, auf einem Konzert zu sein, aber kaum eines der gespielten Lieder zu kennen. Bei ihrem Titelsong "Salvation" forderte sie nun das Publikum auf, zu tanzen, auch wenn sie nach eigener Aussage die "schlechteste Tänzerin der Welt" sei.
Nun kam ihr einziges Akustik-Lied des neuen Albums, "You know what", bei welchem sie auch mal wieder ihre Gitarre herausholte. Danach kam das Lied, das wohl viele auch aus dem Film "Fack ju Göhte"kennen, "Error". Das war ihr erstes großes Lied aus dem alten Album. Immer wieder erzählte Maddy kleine Geschichten zu ihren Songs.
Nach 11 Songs folgten dann die Zugaben. Zunächst aber kam Madeline mit einer großen, schwarzen Kiste zurück auf die Bühne und sprach nun auf Englisch weiter. Sie erzählte davon, wie sie die letzte Zeit von vielen Personen begleitet wurde, die mit ihr am Album arbeiteten und sie inspirierten. Sie bedankte sich bei jedem dieser Personen. Als sie dann über ihre Managerin sprach, kamen ihr die Tränen, weil sie selbst so gerührt davon war. Jedenfalls waren in der eben erwähnten Kiste Geschenke für einige der Personen.
Als Zugabe spielte sie "Herzchen" auf ihrer Ukulele, so wie es sich ihre Fans immer wünschen. Somit konnte auch jeder diesen Song auswendig mitsingen. Nur Maddy nicht so ganz, die bei der zweiten Strophe einfach noch einmal die erste singen wollte. Aber sie bemerkte das sofort. Als letzten Song spielte sie noch ein weiteres ihres neuen Album.
Nach dem Konzert konnte man sie noch am Merchandise-Stand antreffen. Sie unterhielt sich mit einem, gab Autogramme, machte Fotos und nahm sich vor allem wirklich viel Zeit für ihre Fans. Auch ihr neues Album konnte man schon kaufen, obwohl es erst am nächsten Tag offiziell erscheinen sollte. Rundum war es ein sehr gelungener Abend für uns und wir freuen uns schon sehr auf ihre Tour im Herbst.
Sonntag, 31. Januar 2016
Glowcon mit Madeline Juno und Lamiya - Bochum - 30.01.2016
Wir waren diesmal an einem für einen Konzertblog eher ungewöhnlichen Ort. Es war die erste Glow Convention (Glowcon), die in Bochum in der Jahrhunderthalle stattfand. Es war eine Messe für Beauty-Produkte. Dort angekommen, standen wir im Regen an der Schlange zum Einlass, wobei schon sehr viele Besucher da waren. Dementsprechend dauerte der Einlass auch lange.
Auf der Messe waren viele Stände von Beauty-Firmen. Viele boten Aktionen an und man bekam auch vieles geschenkt. Selbstverständlich war an jedem Stand eine Menge los. Dann gingen wir schon irgendwann zur Bühne, die eigenen Einlassschleusen hatte, um eine Überfüllung zu vermeiden. Man musste sich dort allerdings hinsetzen. Nach und nach konnten wir uns während der Gespräch-Shows, die währenddessen schon liefen weiter nach vorne setzen, sodass wir dann doch in der ersten Reihe der normalen Plätze saßen (sprich Reihe 4 in Wirklichkeit).
Dann kam endlich der erste Musik-Act. Madeline Juno präsentierte drei Songs ihres neuen Albums. Sie hatte ein bezauberndes Kleid mit viel goldenem Glitzer an. Außerdem hatte sie ihren Gitarristen und ihren Schlagzeuger dabei. Beim zweiten Song "Salvation" aus dem gleichnamigen noch erscheinenden Album, versuchte sie, das Publikum zum Aufstehen zu bewegen. Das klappte allerdings nicht so gut, was aber keinesfalls an der Überzeugungskraft von Madeline lag. Das nächste und letzte Lied war dann "Stupid Girl", welches ihre nächste Single werden wird. Da wir Madeline Juno vor anderthalb Jahren schon auf ihrer Tour sehen konnten, können wir die neuen Lieder gut mit den alten vergleichen. Sie sind zwar viel poppiger und elektronischer, aber dennoch wirklich gut und es wird sich lohnen, Maddy weiterzuverfolgen.
Danach gab es eine Gesprächs-Show zum Thema 'Feel beautiful - be beautiful', bei dem auch Maddy neben einigen Youtubern teilnahm.
Danach gab es eine Weltpremiere. Sami Slimani kam auf die Bühne, um seine Schwester Lamiya anzukündigen. Sie meisterte ihren allerersten Auftritt mit ihrem Lied "Glow" wirklich gut. Nach diesem war sie sehr aufgelöst und voller Freude darüber, wie viel Feedback sie bekam.
Danach hatten wir die Gelegenheit, an Meet & Greets teilzunehmen. Nach 2 Stunden Wartezeit und Hoffen, dass wir da überhaupt auch drankommen, ging es dann doch endlich auch für uns los. Dabei waren Sami, Lamiya und Dounia Slimani, Stefanie Giesinger, Ischtar Isik, Shanti Tan, Katharina und Anna Maria Damm und Maren Merkel und Tobias Wolf. Alle sind entweder Youtuber oder Models. Danach war dann auch die Messe vorbei.
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