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Montag, 13. August 2018

stars@ndr2 in Heide am 21.07.2018 - Ein Fest für 30.000 Zuschauer

Wie im letzten Jahr machte der Radiosender NDR 2 auch diesmal wieder im Schleswig-Holsteinischen Heide Halt. Im Rahmen der Reihe stars@ndr2 richtete eben dieser Sender ein großes Festival aus. Der Ort dafür war nicht irgendwo auf der grünen Wiese, sondern mitten in der Innenstadt von Heide. Denn Heide beherbergt den größten Marktplatz Deutschlands, auch Herbert Grönemeyer spielte dort schon eigene Konzerte. Und ja, dieser Platz ist wirklich groß. Da vorher in einem Showtruck eine Live-Radiosendung gesendet wird und hier auch schon immer mal einige der Stars des Abends vorbeischauen, fuhren wir recht früh schon aus Lübeck los, um davon noch etwas mitzubekommen.

Heide erwartete ein Line-Up zwischen Newcomer und Weltstar

Es ist wohl nicht zu hoch gegriffen, wenn man behauptet, dass an diesem Abend ein Weltstar auf der Bühne stehen sollte. Schließlich war ein echter Kelly da. Michael Patrick "Paddy" Kelly sollte später einen riesigen Auftritt hinlegen. Ebenfalls dabei waren die Cowboys, die seit Jahren immer wieder Songs in die deutschen Charts bringen, The BossHoss, an diesem Abend als Headliner vor Ort. Auch Tonbandgerät, die in nächster Zeit ihr drittes Album herausbringen werden. Als Newcomer war Tom Gregory dabei, der zur Zeit auf wirklich vielen Festivals seine Musik präsentieren darf. Die einzige Frau des Abends sollte eigentlich Namika sein. Leider musste sie ihren Auftritt krankheitsbedingt absagen, die Stimme machte nicht mit. So begann das Festival etwas später und die Auftrittszeiten wurden etwas verlängert.


Sonntag, 28. August 2016

Johannes Oerding - Hamburg - 26. + 27.08.2016

An diesem Wochenende ging es für uns in den Hamburger Stadtpark. Nach langer Zeit besuchten wir endlich mal wieder ein beziehungsweise zwei Konzerte von Johannes Oerding. Da beide Konzerte vom Ablauf her ähnlich waren, werden wir die Feinheiten und vor allem die Stimmung genauer beleuchten. Als wir an beiden Tagen am Stadtpark ankamen, war noch nicht allzu viel los und die Stimmung war sehr locker. Am Freitag schwitzten wir auf der Parkseite beim Warten, am Samstag ⎮saßen wir jedoch im Schatten auf der Seite der anliegenden Straße. Jedoch wurde es, als die Einlassschleusen aufgebaut wurden, recht eng und es begannen einige Drängeleien. Das wäre auf der Parkseite alleine wegen des größeren Platzes nicht passiert. Dennoch verlief der Einlass jeweils gut und wir konnten uns gute Plätze erhaschen. Nun begann das Warten.


An beiden Tagen fing dann die Vorband, die eigentlich keine mehr ist, Tonbandgerät überpünktlich schon vor 19 Uhr an. Schon mit dem ersten Lied "Auf drei" brachten sie viel Stimmung ins Publikum. Das freute die Band um Sänger Ole Specht sehr. Das Publikum machte sehr gut mit und klatschte fleißig mit, auch wenn wahrscheinlich die meisten die Band noch nicht wirklich kannten. Neben den vielen stimmungsvollen Liedern brachten die vier Tonbandgeräte auch etwas melancholischere Songs mit, wie "Jeden Weg" und "Hirngespenster". Aber mit "Irgendwie anders" heizten sie dem Publikum noch einmal so richtig ein und brachten es dazu, einen "komplizierten Beat" mitzuklatschen, was das ganze Lied durch auch sehr gut funktionierte. Auch mit "Alles geht" konnten sie noch einmal begeistern und das Publikum bejubelte den Auftritt. So war die Grundlage für zwei tolle Konzerte von Johannes Oerding geschaffen. 




Lange mussten die Fans dann aber auch nicht mehr auf Herrn Oerding warten, denn keine 15 Minuten später fingen die Glocken des Intros an, zu schlagen. Dann wurde als erstes Lied "Nicht genug" und das Publikum war von Anfang an dabei und es sang gefühlt jeder mit. Auch mit "Nie wieder Alkohol" begeisterte er und befolgte somit, wenn auch nicht ganz richtig, den Rat seiner Mutter, viel zu trinken. Die Stimmung wurde von Lied zu Lied immer besser und vor allem hielt auch das Wetter sehr gut. 

Dann erzählte Johannes, dass er am Freitag vor dem Konzert im Stadtpark entspannte und eine Gruppe junger Menschen auf ihn zu rannte. Er stand dann auf und sagte: "Ja, wir können gerne Fotos machen. Ich bin's auch!" Aber sie wollten nicht zu ihm, sondern haben lediglich Pokémon gesucht. So hätte Johannes im Prinzip wieder eine Strophe für das nächste Lied: "Traurig aber wahr". Bei "Einfach nur weg" ließ sich Johannes von Welle ein Capo geben und somit sollte das Publikum die "Oh-ohs" immer einen Ganzton höher singen. Dabei übertrumpfte der Samstag den Freitag um einen Ganzton und erreichte das Ende des Gitarrengriffes. Während des Songs "Turbulenzen" ging Johannes ins Publikum und erschreckte es ein wenig. Auf dem Steg wurde unterdessen das Set für das Nostalgie-Medley in akustischer Form aufgebaut.


Dabei waren ein Kontrabass, Orgelpiano, ein kleines Schlagzeug und zwei Akustik-Gitarren. Johannes und seine Band spielten dann dort "Boxer", "Alles was bleibt" und "Erster Klasse". Außerdem spielte er noch ein - wie vermutet wird - neues Lied: "Love me Tinder". Danach zählte er auf, in welchen Clubs und Hallen er in Hamburg schon spielte und, dass es immer größer wurde. Im nächsten Jahr soll dann das Highlight in der Barclaycard-Arena stattfinden. Am Freitag spielte er danach "Wenn du lebst", am Samstag war es "Heimat" und danach erst "Wenn du lebst". Nach diesem Lied folgte einer der besten Ansagen, die wir überhaupt gehört hatten. Wortwörtlich sagte Johannes: "Das nächste Lied ist in D Moll!". 



Dieses Lied war "Wo wir sind ist oben", welches durch "Sexmachine", Nirvana und der Schlagerversion von "Wo wir sind ist oben" untermalt wurde. Vor der Zugabe kamen dann noch "Alles brennt" und "Engel". Als erste Zugabe kam "Morgen", wobei das Publikum schon vorher das "Düp-düp" sang. Hier testete Johannes wieder so einiges, indem er nach bestimmten Sachen wie erstes Konzert oder Ähnlichem fragte. Als Outro wurde noch einmal der Refrain von "Nicht genug" angestimmt. Danach bedankte sich Johannes noch einmal herzlich und gefühlt bei jedem einzelnen für diese beiden Konzerte. Aber alle hatten tatsächlich noch immer nicht genug. Johannes stellte seinen Mikrofon-Ständer auf den Steg und sang dort zuerst "Ich will dich nicht verlier'n" und dann "Für immer ab jetzt". Letzteres haben wir am Samstag gefilmt und das Video bei YouTube hochgeladen. Auch wenn die Organisatoren des Stadtparks das Filmen verbieten, finden wir, dass man manche Momente auch im Video festhalten muss (nicht nur, weil wir Konzertblogger sind). Am Samstag sang das Publikum den Refrain von "Für immer ab jetzt" weiter und hoffte, dass Johannes doch noch einmal herauskam. Aber er durfte nicht mehr. So waren dann zwei wundervolle Konzerte von Johannes Oerding vorbei und wir fuhren leicht geschafft nach Hause.


Montag, 25. Juli 2016

Rostock rockt Festival - 23.07.2016

Das Rostock rockt-Festival war für uns eines der entspanntesten bisher. Abgesehen davon, dass eine Stunde vor Einlass, 13 Uhr, gerade einmal so 20 Leute da waren, war beispielsweise die Security sehr freundlich und lässig, was man nicht immer bei großen Festivals hat. Aber auch das Personal vor Ort war sehr nett. Außerdem war das Festival sehr gut organisiert. Es fand im IGA Park am Messegelände in Rostock statt. Auch wenn wir vom Einlass bis zum Beginn zwei Stunden lang warten mussten, machte das nichts, denn man durfte Hocker, Decken oder Ähnliches mitnehmen. Aber auch durch etwas Anderes wurde uns die Zeit etwas versüßt. Aki Bosse kam bei uns vorbei und wir konnten ganz schnell noch ein Foto mit ihm machen, bevor er dann laufen ging.

Der erste Act des Tages waren Quatremundo, welche Alternative-Rock machten.


Danach kam Olson, welcher rappte.


Der erste für uns bekannte Act war dann Tonbandgerät. Gleich mit dem ersten Lied "Lass die Dioden leuchten" waren die Stimmung und das Publikum voll da. Sänger Ole tat aber auch alles dafür, dass es so blieb. Er gab Vollgas auf der Bühne und heizte immer wieder die Zuschauer an, die sehr gut mitsingen konnten, was aber sehr typisch bei Tonbandgerät ist. Weiterhin spielten sie Songs wie "Kopfland" oder auch "Sekundenstill". Bei "Auf drei" ließ Ole seine Konfettikanone zünden und machte alles bunt. Aber auch wir hatten ganz passend Konfetti dabei, was auch einige um uns herum so begeisterte, dass auch diese immer wieder in unsere Tüten griffen. Neben den "Aufdreh"-Songs war auch etwas Ruhigeres dabei. "Ich komm jetzt heim" konnte natürlich nicht weggelassen werden. Diesmal gab es auf der Bühne auch ein Geburtstagskind: Bassistin Isa durfte sich über ein Ständchen des Publikums freuen und wünschte sich einen Song der Band. Mit den letzten drei Songs war noch einmal richtig Party angesagt. Es waren "Deine Tasche riecht nach Schwimmbad", "Irgendwie anders" und "Alles geht". Dabei sangen und sprangen die meisten noch einmal richtig mit und die Stimmung wurde noch viel besser. So haben Tonbandgerät gut für die nächsten Auftritt vorgelegt.


Als nächstes war dann Bosse an der Reihe. Dabei war das erste Lied "Du federst" und das Publikum war schon voll dabei. Ziemlich früh spielte er schon "3 Millionen", wo laut mitgesungen und gesprungen wurde. Und weil Bosse dies immer tut, ging er auch diesmal bei diesem Lied ins Publikum und feierte mit diesem; besonders aber mit einem weiblichen Fan. Wenn man schon von dem begeistert war, was Tonbandgerät ablieferten, musste man von Bosse völlig überwältigt gewesen sein. Er rannte immer wieder vom einen Ende der Bühne zum anderen und war vollkommen nass geschwitzt. Auch hier haben wir wieder viel Konfetti geworfen. Auch Kai, der Hai, wurde ins Publikum geworfen und dieses konnte dann mit ihm feiern. Aki hat bei diesem Konzert wirklich alles gegeben und die Euphorie war riesig groß.


Die letzte Band des Abends waren die Sportfreunde Stiller. Auch, wenn wir ihre Lieder wirklich toll finden, überzeugten sie uns live nicht so sehr. Ihre Bühnenperformance ist nicht ganz unser Fall, was sie aber keinesfalls schlecht machen soll, sondern einfach nicht unseren subjektiven Geschmack trifft. Leider war dann auch noch das Mikrofon recht leise eingestellt, so dass wir vor der Bühne kaum etwas verstehen konnten. Im Übrigen haben sie aber ihre Fans sehr überzeugt, die sie sehr feierten. Da wir aber schon sehr kaputt vom ganzen Tag waren, gingen wir schon früher, gerade als sie dann ihren neuen Song "Raus in den Rausch" präsentierten. Auch den wohl bekanntesten Song "Ein Kompliment" hörten wir nur noch von der Ferne. 


Freitag, 29. Januar 2016

Andreas Bourani - Hamburg - 25.01.2016

Heute mal etwas Spontanes, wir haben uns 2 Tage vor dem Konzert erst die Tickets gesichert. Es ging nach Hamburg in die Barclaycard Arena zu Andreas Bourani, der Tonbandgerät als Vorband dabei hatte. Da wir das Ticket vorher noch abholen mussten, waren wir schon ca. 3 Stunden vor Einlass an der Location, es waren erst 3 Leute da. Die meisten Leute kamen aber erst ca. 1 Stunde vor Einlass. Der geplante Einlass wurde um 30 Minuten verschoben, da der Soundcheck noch nicht abgeschlossen war. Als es dann endlich losging, lief alles recht gesittet ab, es gab kein Gedrängel oder Geschubse. 

Wir standen in der ersten Reihe, wie sollte es auch anders sein. Um 19:45 kam dann Tonbandgerät auf die Bühne. Man merkte sofort, mit welch einer Freude die 5 auf die Bühne gekommen sind. Sie erwähnten, dass es als Hamburger Musiker natürlich ein Traum wäre, in der größten Halle Hamburgs zu spielen. Sie hatten das Publikum von Anfang an auf ihrer Seite. Einige konnten sogar mitsingen und haben die Band gefeiert. Nach 5 Liedern waren sie leider schon fertig und gingen mit einem breitem Grinsen von der Bühne. 



Dann startete der Hauptteil des Abends. Die Hallenbeleuchtung ging aus und ein Intro wurde eingespielt. Dann kamen die Bandmitglieder auf die Bühne und spielten das Intro live weiter. Als sie dann das erste Lied "Füreinander gemacht" anstimmten sprintete auch Andreas Bourani auf die Bühne. Es brach ein lauter Jubel unter den Fans aus, wie man ihn oft nur von Konzerten von Weltstars kennt. Alleine das spricht schon für ihn. Nach diesem Song begrüßte er das Publikum und hielt auch während des gesamten Konzertes immer wieder Augenkontakt. Das zweite Lied war dann "Nur in meinem Kopf", sein erster musikalischer Durchbruch. Die ganze Halle feierte ihn. Für uns war das schon etwas ungewohnt, ihn in einer solch großen Location zu sehen, hatten wir Bourani doch vorher nur auf kleineren, intimen Konzerten erleben dürfen. Aber er sollte uns auch hier wieder überzeugen.



Es ging weiter mit einer guten Mischung aus neuen und alten, und ruhigen und stimmungsvollen Liedern. Darunter waren beispielsweise "Ultraleicht" oder auch "Zusammen untergegangen". Ebenso verkündete er, dass das Konzert in Hamburg das größte Bourani-Konzert überhaupt sein würde; es war mit 13.000 Zuschauern ausverkauft. Die Stimmung dieser Fans wurde von Lied zu Lied immer besser. Wir hatten dies vor dem Konzert in dieser Form wirklich nicht erwartet.



Das Lied "Delirium" spielte er mit seiner Band auf einer kleineren Bühne am Ende eines Stegs. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, um über die Bühne etwas zu erzählen. Die Bühne an sich wurde zu einem Dreieck geformt. Darauf waren die Band und fünf schmale, lange Leinwände. Von der Mitte dieser Bühne aus ragte ein etwa 10 Meter langer Steg, an dessen Ende eben eine kleinere Bühne war. Nachdem dieses sehr ruhige Lied vorbei war, überraschte Bourani mit dem aktuellen Hit "Astronaut", welches er eigentlich ja mit Sido singt. Sein Schlagzeuger hatte dabei einen Astronautenhelm auf und eine weiße Lederjacke an, dabei spielte er auf einer Marschpauke. Dieses Lied riss alle von ihren Stühlen und die Stimmung kochte immer mehr auf. Andreas Bourani rappte dabei den Sido-Part selbst, was gar nicht mal schlecht war. Im Verlauf des weiteren Konzertes nutzte er immer wieder die gesamte Bühne.

Bevor er und seine Band den Song "Hey" spielten, erzählte Andreas, dass er vor seinem jetzigen Album nicht wusste, was er machen sollte. Er spielte sogar mit dem  Gedanken, mit der Musik ganz aufzuhören, weil ihm einfach keine Ideen mehr einfielen. Dabei raunte ein kollektives "nein" durch die Halle. Aber wegen dieses Geschehnisses, schrieb er dann "Hey". Nach dem Song gab es Standing Ovation und langen Beifall. Es schien Bourani sogar sehr nahzugehen. Dann kam der Kracher schlechthin: "Auf uns"! Die ganze Halle sang mit und hüpfte. Ungefähr zur Mitte des Liedes ging er ins Publikum und sang und feierte dort weiter. Wieder auf der Bühne angekommen, ließ er das Publikum den Refrain immer wieder singen. Es war dabei richtig laut; zum Glück. Nach diesem Lied war dann auch das Konzert vorbei.



Aber Andreas Bourani wäre nicht Andreas Bourani, wenn er keine Zugaben spielen würde. Er saß am Piano auf einer B-Stage am FOH (Ton- und Licht-Pult). Er spielte "Eisberg" zunächst ganz alleine. Es war ein wirklich hinreißender Moment. Zur Hälfte des Liedes kam die Band zurück auf die Hauptbühne und stimmte mit ein. Nach diesem Song ging Bourani mit seinem Smartphone auf Facebook live und filmte das Publikum, während er durch dieses zurück auf die Bühne ging.


Danach folgte "Wunder", welches ebenfalls die Fans verzauberte. Dabei stellte er nun auch seine Band vor. Als Andreas auf der Bühne nach vorne gehen wollte, stolperte er fast von einer Treppenstufe. Man sah ihm diesen kleinen Schockmoment wirklich im Gesicht an. Auch wir waren etwas geschockt. Aber er sang ganz professionell weiter. Dann regnete es silberne und goldene Sterne vom Himmel, wobei wir dachten, dass dies gar nicht mehr aufhören würde. Dann war das Konzert eigentlich vorbei, aber Andreas Bourani spielte noch eine weitere Zugabe "Sein". So wurde der Abschluss noch einmal sehr einfühlsam. Nach guten zwei Stunden endete nun das Konzert unter einer großen Menge Applaus und mit sehr vielen glücklichen Gesichtern.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Tonbandgerät (Benefizkonzert) - Hamburg - 13.12.2015

An diesem Tag haben wir uns aufgeteilt. Die eine war bei Alexander Knappe (diesen Beitrag könnt ihr in unserem Blog lesen), der andere war beim Benefizkonzert von Tonbandgerät. Hier hatte ich echt noch Glück und konnte noch einen Platz in der ersten Reihe ergattern. Dann begann die einstündige Wartezeit. Um Punkt acht Uhr kam dann Radiomoderator Jan Kuhlmann auf die Bühne und moderierte ganz kurz. Er erzählte, worum es an diesem Abend ging und was man erwarten könnte. Aber worum ging es? Es war wie schon geschrieben ein Benefizkonzert. Dieses stand unter dem Motto "Gemeinsam für Flüchtlinge". Alle Beteiligten schraubten ihre Kosten so gering wie möglich, sodass möglichst viel der Einnahmen an ProAsyl gespendet werden konnten. Ebenso konnte man am Ende des Abends noch freiwillig spenden.

Zunächst startete aber eine Vorband. Redensart war der Name und außerdem haben sie schon des Öfteren Tonbandgerät auf Tour unterstützt. Das Publikum war gleich voll dabei und feierte die Band. Sie machen Indie-Pop-Rock mit richtig guten und teilweise auch kritischen Texten. Bei dem Lied "Am Ende war nicht alles schlecht" spielte Adam, der Instrumente-Techniker von Tonbandgerät, mit seinem Akkordeon mit. Zur großen Überraschung kam dann auch noch Ole Specht von Tonbandgerät während des Liedes auf die Bühne und sang mit. 

Redensart
Während der Umbaupause kam wieder Jan Kuhlmann auf die Bühne und brachte noch zwei Gäste mit. Es waren zwei Afghanische Flüchtlinge, die Brüder Achmad und Marteen. Beide mussten aufgrund von Morddrohungen der Taliban ihre Heimat verlassen und flüchteten über lange Strecken durch halb Europa bis nach Deutschland. Achmad ist seit mittlerweile 3 Jahren in Deutschland, spricht auch schon gutes Deutsch, nur leider konnte sein "Status" noch immer nicht geklärt werden. Marteen ist nun nach langer Flucht seit ungefähr einem Monat in Deutschland und muss noch 6 Monate bis zu seiner Anhörung warten. In dieser Zeit darf er nichts weiter machen außer essen und schlafen. Beide sind sehr gut ausgebildet, dürfen aber einfach nicht arbeiten, obwohl sie den dringenden Wunsch dazu haben. Das Publikum war hierbei sehr aufmerksam und die Geschichten der beiden gingen wirklich ans Herz. Auch der gesamte Konzertsaal machte auf das Thema aufmerksam. Der Oberrang war zwar heute gesperrt worden, aber an dessen Balustraden waren die Plakate aus dem Tonbandgerät-Musikvideo zu "Ich komm jetzt heim" angebracht worden.

Dann kamen nach dem Gespräch die Tonbandgeräte auf die Bühne. Da das Konzert an sich dem des Vortages (Bericht) ähnlich war, werde ich hier nur die Highlights erzählen, die wirklich anders waren. 



Zu Beginn hatten Fans im Publikum Zettel verteilt, auf denen "Refugees Welc♥me" geschrieben stand. Diese wurden immer wieder während des Konzertes hochgehalten.
Gleich beim zweiten Lied "Du fehlst hier" gab es schon einen Special Guest: Deniz Jaspersen der Hamburger Band Herrenmagazin sang hier mit.

mit Deniz Jaspersen
Der nächste Gast kam zum Lied "Sekundenstill" (seht hier das Konzertvideo), es war Johannes Strate von Revolverheld, der ordentlich einen abtanzte.

mit Johannes Strate
Der dritte Gast war Joris, der Tonbandgerät beim Song "Hirngespenster" unterstützte. 

mit Joris
Wieder einmal sang das Publikum den Refrain von "Alles geht" weiter, bis die Zugabe "Superman" begann. Diese spielten Ole Specht und Sophia Poppensieker zuerst mitten im Publikum. Zum Song "Ozean" spielte Adam wieder Akkordeon und nun kamen auch noch Redensart auf die Bühne und sangen mit. Am Ende des letzten Liedes "Für immer da" funktionierten diesmal die Konfettikanonen. Somit war ein wunderschönes Konzert, das auch noch für die gute Sache war, zu Ende.


Montag, 14. Dezember 2015

Tonbandgerät - Hamburg - 12.12.2015

Es ging diesmal wieder in die Große Freiheit 36 nach Hamburg. Dort spielten Tonbandgerät ihr Abschlusskonzert für die "Wenn das Feuerwerk landet-Tour". Wir konnten wieder einmal glücklicherweise in die erste Reihe kommen.

Zunächst trat eine Vorband namens Kenay auf. Sie war wirklich gut, hat deutsch gesungen und konnte das Publikum begeistern. Allerdings hat sie uns persönlich jetzt nicht aus den Socken gehauen. Aber jeder hat halt seinen eigenen Geschmack.

Dann ging es los, das Intro wurde gestartet und die Tonbandgeräte kamen auf die Bühne und fingen mit "Lass die Dioden leuchten" an. Sie begeisterten sofort die 1600 Fans im ausverkauften Saal. Ebenso war das Publikum sofort dabei und sang von Beginn an jedes einzelne Wort mit. Nach dem vierten Lied stellte Sänger Ole Specht den für Live-Konzert neu hinzugekommenen Gitarristen Cello vor.

Vor dem Song "Ich komm jetzt heim" machte Ole auf das am nächsten Tag stattfindende Benefizkonzert für Flüchtlinge aufmerksam, über welches wir hier berichten werden. Bei diesem Song hielt die erste Reihe die Buchstaben des Wortes "Zuhause" in die Luft, was Ole fast zu Tränen rührte.


Bei dem Song "Sekundenstill" erzählte er, dass er und Sophia Poppensieker an der Gitarre beide in der Tanzschule waren, aber nur in der Ecke standen und nicht mittanzten. Aber nicht, weil sie zu cool dazu wären, sondern weil Sophia eine Links-Rechts-Schwäche und Ole ein unglaublich schlechtes Taktgefühl hätte. Und nun könnten sie aber auf der Bühne vorgeben, wie man tanzen dürfe.



Bei dem Song "Auf 3" wurden dann Konfettikanonen abgefeuert und wir standen dann natürlich im Konfettiregen. Dann kam der Song, der für diesen Abend sehr wichtig war: "Deine Tasche riecht nach Schwimmbad". Er war deswegen so wichtig, weil an diesem Abend das Musikvideo zu diesem Song gedreht wurde. Das Publikum brachte selbst aufblasbare Bälle oder ähnliches mit, es wurden aber auch diese Dinge von der Bühne aus ins Publikum gegeben.



Der vorletzte Song vor der Zugabe war dann "Irgendwie anders" und alle sprangen während der Refrains mit. Zum Ende des Songs ging Ole dann in die Menge und sprang dort mit und wiederholte den Refrain dreimal. Dann kam "Alles geht" und alles ging noch einmal so richtig ab. Als der Song vorbei war, sang das Publikum noch einfach mal mindestens 10 Mal den Refrain weiter, bis die Zugabe begann. Diese war "Superman", welche Ole in der "Muppet-Lounge", also dem Oberrang, spielte, bei der er nur von einer Handy-Leuchte beleuchtet wurde.


Bei dem Song "Ozean" spielte Adam, der für die Instrumente zuständig war, mit seinem Akkordeon mit. Die letzten Songs waren dann noch "Raus hier" und "Für immer da", bei dem eigentlich noch einmal Konfettikanonen gezündet werden sollten. Diese gingen aber erst nach dem Konzert los.
Am Ende machten wir noch Fotos mit der Band und holten uns noch Autogramme.


Sonntag, 9. August 2015

Stars@NDR2 live in Wolfenbüttel - 08.08.2015

Dieses Mal ging es bei nicht wirklich tollem Wetter nach Wolfenbüttel. Wir hatten vorher noch nie von diesem Ort gehört. Dieses Mal waren Tonbandgerät, Jupiter Jones, Johannes Oerding, Stefanie Heinzmann und Andreas Bourani am Start. Das Gelände befand sich auf einem Feld. Um dort erst einmal hinzukommen, waren auf der ganzen Strecke Leute eingeteilt, die den Weg zu den Parkplätzen weisten. Wir haben bestimmt 15 - 20 Minuten von der Ankunft in Wolfenbüttel bis zum Parkplatz gebraucht. Dieser war auf einem Strohfeld, welches vorher extra hergerichtet wurde. Dennoch wurde es etwas zu einer kleinen Abenteuerfahrt für uns. Wir waren froh, dass je weiter wir unseren Ziel entgegen kamen, sich das Wetter verbesserte. Als wir gegen 14:15 ankamen war noch nicht viel los. Es war wie beim letzten Mal um 15:00 Uhr Einlass. Dieses Mal wirkte der Einlass aber besser organisiert und gesitteter.  Als es dann mit einer kleinen Verzögerung endlich losging, rannten alle nach vorne, trotzdem wurde aufgepasst, dass keiner hinfiel und noch alles im Rahmen blieb. Trotz des leicht verspäteten Einlasses begann pünktlich um 16:00 das Programm. Die Moderatoren waren gut drauf und redeten nicht lange um den heißen Brei, sodass um 16:05 dann schon Tonbandgerät auf der Bühne standen.