Nach ein paar Jahren Abstinenz machte der Radiosender NDR 2 mal wieder Halt im Niedersächsischen Wolfenbüttel. Passend zum 900-jährigen Stadtjubiläum veranstaltete der Sender im Rahmen der Reihe stars@ndr2 ein riesiges Festival, zu dem in der Spitze bis zu 20.000 Menschen vor Ort waren. Gefeiert wurde auf dem Campus Ostfalia nahezu außerhalb von Wolfenbüttel. Wir fuhren wie ja so oft recht früh los. Eigentlich wollten wir noch zum Showtruck, der in der Innenstadt war, aber durch ein paar Staus schafften wir es nicht mehr ganz und so ging es dann weiter zur Location. Allerdings war es dort schwierig einen Parkplatz zu finden, weil die vielen eingerichteten Parkflächen auf den Feldern erst quasi kurz vor dem Einlass geöffnet wurden. Aber es klappte dann doch irgendwie.
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Dienstag, 21. August 2018
Samstag, 13. Januar 2018
Max Giesinger - Karlsruhe - 27. + 28.12.2017
Alle Jahre wieder machen wir uns zum Jahresende direkt nach den Weihnachtsfeiertagen auf den Weg in den Süden Deutschlands nach Baden-Württemberg. Genauer gesagt nach Karlsruhe. Denn dort findet seit 2014 jedes Jahr das Jahresabschlusskonzert von Max Giesinger statt. Auch seit diesem Jahr waren wir immer, bis auf 2015, dabei und diesmal gab es aufgrund der riesigen Nachfrage sogar zwei Konzerte. Die Wartezeit vertrieben wir uns dann mit Essen, Schnacken und am zweiten Tag vor allem Frieren. Aber eines ist wie jedes Jahr katastrophal: Der Einlass. Es wurde so stark in die Tür hineingeschoben, sodass wir alle mehrmal sehr laut "Stop!" rufen mussten, damit wir nicht zerquetscht werden. Am ersten Tag hatten wir dann auch noch das Pech, dass die Türen direkt zum Konzertsaal noch verschlossen waren und somit der Stress noch einmal losging. Am zweiten Tag waren sie immerhin offen und es war ein wenig entspannter. Dann hieß es wieder warten.
Montag, 5. September 2016
Stars at the Beach - 01. + 02.09.2016 - Timmendorfer Strand
Unser Konzertwochenende startete diesmal schon am Donnerstag. Dafür war der Weg nicht weit, es ging nach Timmendorfer Strand, was nur ca. 20 km von uns entfernt ist. Wir waren schon relativ früh da. Allerdings kamen erst ungefähr eine Stunde vor dem Einlass allmählich weitere Leute. Das galt aber für beide Tage. Wenigstens war das Wetter relativ gut, so dass wir trocken blieben. An beiden Tagen konnten wir uns einen Platz in der ersten Reihe sichern. Die Konzerte fanden in der Beachvolleyball-Arena statt, die eine Woche später auch für ihre eigentlichen Zwecke genutzt werden würde. Aber zunächst werden erst einmal über den Donnerstag berichten.
Zuerst kam Kerstin Ott auf die Bühne, die ihre beiden Lieder "Die immer lacht" und "Scheißmelodie" spielte, jeweils mit Gitarre und Playback.
Danach kamen LOT, die schon einmal versuchten, Stimmung zu machen. Ihre Songs kamen bei uns ganz gut an, auch wenn viele einfach sehr ähnlich klangen. Sie spielten 30 Minuten und konnten so mit ihrer Popmusik schon einmal das Publikum gut auf die nächsten Acts vorbereiten.
Dann folgte schon Max Giesinger, dessen erster Song "Barfuß und alleine" war. Leider brauchte er bei diesem Publikum recht viel Überzeugungskraft, damit es warm wurde und mitmachte. Aber da Max sehr überzeugend auf der Bühne sein kann, klappte es Und die Stimmung wurde immer besser, auch wenn sie noch viel besser hätte sein können. Er hatte neben den neuen Songs natürlich auch Klassiker wie "Kalifornien" dabei, die auch gut ankamen. Ebenso stellte Max Giesinger seine neue Single "Wenn sie tanzt" vor. Als dann "80 Millionen" war die Stimmung natürlich auf dem Höhepunkt, denn beinahe jeder im Publikum konnte dieses Lied mitsingen. Daraufhin spielten er und seine Band den Song in einer Akustik-Version und verzichteten dabei fast gänzlich auf die Unterstützung der PA. Dabei sollte das Publikum auch hier mitsingen. Als letztes Lied spielte Max wie so häufig "Für immer".
Nun folgte der Auftritt von Namika. Das erste Lied, das sie spielte war "NA-MI-KA". Gleich danach sang sie schon "Hellwach". Die Stimmung im Publikum war insgesamt ganz gut im Publikum. Aber auch ihre Show war durchgeplant und kam gut an. Sie spielte weiterhin Lieder wie "Kompliziert" oder auch "Nador" aus ihrem gleichnamigen Album. Bei "Lieblingsmensch" sollte jeder seinen Lieblingsmenschen in den Arm nehmen. Hierbei konnten aber auch die meisten mitsingen. Direkt im Anschluss dieses Konzertes machte sie einen eher seltsamen Abgang. Sie stieg in einen großen SUV, der direkt neben der Bühne parkte. Dann wurde sie hupend weggefahren. Solche Aktionen produzieren ein ewiges Hin-und-her in unseren Sympathien ihr gegenüber.
Als letztes kam Philipp Dittberner auf die Bühne, was wir etwas merkwürdig fanden, denn von den drei letzten des Abends hatte er eigentlich die ruhigsten Lieder. So ging es auch schon mit "Das ist dein Leben". Mit seinen Songs bereitete er dennoch dem Publikum viel Freude. Die meiste vielleicht sogar bei "Wolke 4", was tatsächlich auch sein eigener Song ist, wie er auch immer wieder betonte. Danach coverte er "So perfekt" von Casper in senem eigenen Stil. Beim letzten Song "In deiner kleinen Welt" sollten sich alle im Publikum beim Refrain drehen, was gut klappte.
Dann war der Donnerstag vorbei. Der Freitag war für uns etwas besonders, denn ein Teil von uns konnte als Fotopresse agieren.
Der erste Act des Abends war Paulsen aus Niebüll. Er bereitete das Publikum sehr gut vor. Mit seinen eingängigen Texten bereitete er sehr viel Freude. Auch dass er nur mit Akustik-Gitarre und Mundharmonika auftrat, machte ihn sehr authentisch und sympathisch. In der halben Stunde Spielzeit feierte das Publikum ihn sehr. Bei seinem Abgang von der Bühne wurde er mit dem Singen des Refrains eines seiner Lieder begleitet.
Kurz danach traten Wingenfelder auf. Es fiel auf, dass sehr viele Fans vor Ort waren. Diese machten sehr viel Stimmung und konnten fleißig mitsingen. Auch Wingenfelder waren sehr authentisch. Sie traten zu viert auf und setzten auf handgemachte Musik. Mit dabei hatten sie Songs wie "Perfekt". Aber auch einiges aus den Zeiten von Fury in the Slaughterhouse hatten sie im Gepäck. Da war zum Beispiel "Time to wonder". Das letzte offizielle Lied war "Klassenfahrt", wo es im Publikum noch einmal richtig laut wurde. Es forderte sogar eine Zugabe. Und Wingenfelder durften noch einmal und spielten "Die beste Band der Welt".
Als letztes trat Johannes Oerding auf, der sich über ein perfekt vorbereitetes Publikum freuen konnte. Als erstes kam "Nicht genug" und die Fans waren sofort da. Mit "Nie wieder Alkohol" folgte er dem Rat seiner Mutter. Oerding zeigte wieder, was für ein unglaublicher Bühnenprofi er ist. Mit viel Humor aber auch ernst in seinen Songs begeisterte er das Publikum sehr. Bei "Turbulenzen" ging er ausgiebig ins Publikum, dabei sogar in die Ränge, und sang dort für eine Zuschauerin Happy Birthday. Aber auch das obligatorische Erschrecken des Publikums durfte nicht fehlen, indem auf sehr leise sehr laut folgte. Danach wollte er wieder auf die Bühne und seine "110 Kilo" wurden von einem netten Security auf die Bühne geschmissen. Bei "Einfach nur weg" sollten die Fans die "oh-ohs" immer höher singen und landeten so mit Hamburg Stadtpark 2 auf dem ersten Platz. Auch die Schlagerversion von "Wo wir sind ist oben" fehlte nicht und machte viel Freude. Es folgten noch "Alles brennt" und "Engel" vor der Zugabe. Danach folgte "Morgen" wie immer in einer langen Version. Johannes Oerding ließ es sich nicht nehmen, eine weitere Zugabe ganz alleine nur mit Gitarre zu spielen: "Für immer ab jetzt". Dabei überzog er sogar 45 Sekunden. Nun konnten aber alle freudestrahlend nach Hause gehen.
Montag, 8. August 2016
stars@ndr2 - Gifhorn - 06.08.2016
An diesem Wochenende ging es für uns nach Gifhorn in Niedersachsen. Dort richtete der Radiosender NDR 2 ein Open-Air-Festival aus. Wir fuhren schon früh morgens los, da wir noch zum Showtruck in der Fußgängerzone in Gifhorn wollten. Dort gaben die meisten Künstler, die später auf dem Festival Konzerte spielten, kurze Interviews und es war auch geplant, dass manchen ein Lied spielen sollten. Jedoch gaben nur Stanfour in kleiner Besetzung eine Kostprobe. Die anderen taten dies dann nicht mehr, weshalb sich im Nachhinein der Besuch des Showtrucks für uns nicht wirklich gelohnt hatte. Also fuhren wir weiter zum Sportzentrum, wo das Festival stattfand. Dort angekommen, war aber noch nicht so viel los, es waren aber auch an den beiden Eingängen jeweils sehr viele Einlassschleusen, sodass sich die Leute gut verteilen konnten. Der Einlass um 15 Uhr verlief entspannter als wir es erwarteten hinsichtlich des Sprengstoffattentats in Ansbach. Aber die Taschen wurden wenigstens kontrolliert. Wir suchten uns danach einen Platz weiter hinten im Front-of-Stage-Bereich, da wir uns da sogar hinsetzen konnten. Nun warteten wir darauf, dass es losging.
Pünktlich um 16 Uhr startete dann der erste Act. Es war Ollie Gabriel aus den USA. Sofort mit den ersten Tönen verbreitete er gute Laune im Publikum, welches von Minute zu Minute mehr wurde. Er machte Pop-Musik, die aber sehr von Soul und Funk geprägt war. In den 30 - 45 Minuten Spielzeit zeigte Ollie Gabriel, dass er auf jeden Fall das Festival eröffnen konnte. Als Zugabe spielte er das Lied, wodurch er gerade einen kleinen Durchbruch feiern konnte: "Running Man".
Danach kam Philipp Dittberner, der zwar etwas ruhiger als der Voract war, aber dennoch sehr gut beim Publikum ankam. Gleich das erste Lied war "Das ist dein Leben" und so manche konnten auch mitsingen. Mit seiner sympathischen Art konnte er das Publikum auf seine Seite ziehen und begeisterte sehr. Beim Song "Wolke 4" sangen ebenfalls sehr viele mit, vermutlich kannten die meisten des Publikums ihn durch dieses Lied. Dittberner erzählte, dass er auf dem Festival in Ansbach spielte und somit sehr nah an diesen Geschehnissen war, man aber sich niemals die Lebensfreude nehmen lassen dürfe. Auch spielte er einen Coversong, es war "So perfekt" von Casper, den er zu seiner ganz eigenen Nummer machte. Als Zugabe und letztes Lied spielte Philipp Dittberner "In deiner kleinen Welt", wo beim Refrain der Vers "und du drehst dich in deiner kleinen Welt" vorkam und die Leute im Publikum sich dann auch drehen sollten. Tatsächlich taten dies auch viele.
Als nächstes kam die Band Stanfour von der Insel Föhr. Auch sie bewegten das Publikum mit ihren ersten Tönen. Auch wenn wir sie vorher noch nicht gesehen hatten, gab es das eine oder andere Lied, das auch wir kannten. Vermutlich ging es anderen genauso. Neben einigen neuen Nummern spielten sie natürlich auch die älteren wie "Wishing you well", "For all lovers" oder auch die Ballade "In your arms". Bei diesen konnten auch mehr Menschen mitsingen. Sänger Konstantin Rethwisch ging auch einige Male nach unten zur Bande und sang dort weiter. Auch, dass sie einfach sehr international klingen, macht Stanfour wohl sehr beliebt.
Der vorletzte Act des Abends war dann Joris. Sein erstes Lied war "Bis ans Ende der Welt" und das Publikum umjubelte ihn sofort. Mit seinem zweiten Song "Lass sie reden" spielte er einen der neuen. Er animierte das Publikum auch immer wieder dazu, mitzusingen und zu tanzen. Seine Musik lud natürlich auch dazu ein. Mit dabei war auch "Neustart". Bei dem Song "Sommerregen" sollte das Publikum die Augen schließen, den Nachbarn links und rechts in den Arm nehmen, ganz egal wie dieser aussieht. Dann sollte gesprungen und getanzt werden. Danach kam dann das Electro Set, welches auch sehr gut ankam, weil man dabei auch sehr gut mittanzen konnte. Das letzte Lied war "Herz über Kopf", bei welchem natürlich das ganze Publikum mitsingen konnte und völlig begeistert war. Nach dem Lied stimmte Joris den Refrain noch einmal A cappella an und das Publikum sang weiter.
Während der Umbaupause verkündeten die Moderatoren, dass bei diesem Festival 25.000 Leute anwesend waren.
Danach kam der letzte Act des Abends. Mark Forster begeisterte von Anfang an. Auch brach gleich lauter Jubel aus. Das erste Lied war "Sowieso", wobei noch nicht so viele mitsingen konnten, da es halt vom neuen Album stammt. Vor dem dritten Song " Für immer forever" zeigte Mark, wie er und seine Band zeigen, wenn sie Liebe verspüren. Sie heben die Hand und machen sie auf und zu. Das machte das gesamte Publikum mit. Neben den euphorischen Songs gab es auch einen sehr emotionalen, "Natalie", welchem er seiner Schwester widmete. Mit "Stimme" zeigte Mark, dass auch auch bühnentechnisch eine grandiose Show abliefern kann. Denn immer beim Refrain wurden die Trockeneiskanonen losgeschossen. Gleich darauf überraschte er uns mit "Karton", wo er richtig abgeliefert hat und es richtig laut wurde. Bei "Einer dieser Steine" sangen die Fans gefühlvoll mit. Dann kam das Traditionslied "Auf dem Weg", denn auch hier mussten wieder alle in die Hocke gehen. Das forderte er auch multilingual ein. Zum Beispiel auf Englisch: "Please do the hock!" oder auch auf Französisch: " S'il vous plait la hock!". Auch Schlagzeuger Kalli, mit welchem Mark eine Wette am Laufen hatte, forderte "some more hocking" ein. Dann wurde es wieder laut im Publikum, denn Mark sang "Au revoir" und "Wir sind groß". Hier konnte natürlich jeder mitsingen.
Bei der Zugabe "Chöre" gab es bei jedem Refrain ein Konfettiregen. Den krönenden Abschluss lieferte er dann mit "Bauch und Kopf", wo auch noch einmal laut mitgesungen wurde und es Konfetti und Trockeneiskanonen gab. Auch wenn es das für uns das erste Mal war, dass wir Mark von so weit hinten sahen, war es einmal eine Erfahrung wert, die wir aber nicht immer bei ihm so machen müssen.
Samstag, 2. April 2016
Philipp Dittberner - Hamburg - 30.03.2016
Es ging diesmal für uns das erste Mal in den Gruenspan nach Hamburg. Dort spielte Philipp Dittberner mit seiner Band. Wir hatten es in die erste Reihe geschafft und hatten somit den besten Blick. Das erste Lied war "Vorhang auf", wie auf seinem Album. Dann spielte er "Das ist dein Leben". Dabei konnte der Großteil des Publikums komplett mitsingen, so auch bei "Wolke 4". Was aber auffiel war, dass insgesamt nur die ersten Reihen die Texte mitsingen konnten, der Rest des Publikums allerdings nicht. Philipp Dittberner wirkte auf uns auf der Bühne eher ruhig und zurückhaltend, aber dennoch waren seine Songs sehr innig und schön. Sein Konzert hat uns gut gefallen, auch wenn es ganz anders war, als die Konzerte, auf denen wir häufiger sind.
Nach dem Konzert gab Dittberner noch Autogramme und stand für Fotos und Fragen bereit. Auch hier zeigte er noch einmal, dass er ein sehr sympathischer Typ ist.
Montag, 14. September 2015
NDR 2 Soundcheck Neue Musik: Musikszene Deutschland - Göttingen - 12.09.2015
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