Alljährlich startet Mitte Juni die Kieler Woche. Früher als Segel- und Schifffahrtsevent gedacht, ist es mit den Jahren zu einem großen Festival mit allem Drumherum geworden. Partymeilen, Fahrgeschäfte, Essensbuden und viel mehr. Eben aber auch viele Musikbühnen mit einer riesigen Auswahl an verschiedenen Künstlern.
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Dienstag, 24. Juli 2018
Montag, 6. Juni 2016
Uelzen Open Air - Uelzen - 04.06.2016
Für uns ging es an diesem Wochenende nach Uelzen. Dort wurde eine Open Air-Reihe ausgerichtet, wo unter anderem auch Elton John zu sehen war. An diesem Tag war es ein Festival mit vielen verschiedenen Künstlern. Der Einlass verlief sehr gut und wir sicherten uns einen Platz in der ersten Reihe und das auch noch relativ mittig. Auch die Personen neben uns waren sehr nett, was ja auf Konzerten so manches Mal Glückssache sein kann. Auch die Security zeigte sich sehr freundlich und zuvorkommend. So konnte ein tolles Festival starten.
Der erste Act war eine Rockabilly-Band namens Hot Birds. Sie machten Musik, die zum Tanzen einlud. Auch wenn es nicht ganz die Musikrichtung war, die unserem Geschmack entsprach, waren sie dennoch sehr gut. Sie spielten ungefähr eine halbe Stunde.
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Darauf folgte Katrin Wulff. Sie machte Soul auf Deutsch. Sie hatte eine Band dabei und sang auch Lieder, die poppiger waren. Das altbekannte Lied "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" von Hans Albers coverte sie auf ihre ganz eigene Art. Auch sie spielte ungefähr eine halbe Stunde.
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Nun gab es erstmal für uns eine willkommene Abkühlung. Nicht von oben, sondern durch die anwesende Feuerwehr. Sie hielten Feuerwehrschläuche in Richtung Publikum und legten los. Leider kam davon bei uns nichts an. Das bemerkte einer der Feuerwehrleute und machte uns volle Kanne direkt nass.
Danach kam Johannes Oerding, den wir das letzte Mal im November letztes Jahr gesehen hatten. Also freuten wir uns richtig und waren sehr gespannt. Er sollte uns auch nicht enttäuschen. Mit seiner sympathischen Art begeisterte er nicht nur uns. Er bewies mal wieder, was für eine Rampensau er ist. Bei ihm wurde das Publikum aufmerksamer und auch die Stimmung lockerte sich. Er spielte unter anderem "Nie wieder Alkohol" und "Einfach nur weg". Beim Song "Wo wir sind oben" zeigte er, dass er auch Schlager "kann". So veränderte er den Refrain ein wenig, vor allem aber die Melodie. Er überlegte sich, diesen Song in der Form an Helene Fischer weiterzugeben und befürchtete, dass es nun sogar ein Hit werden könnte. Bei "Turbulenzen" ging Johannes ins Publikum und zwang dieses, bei der ruhigen Stelle des Liedes in die Hocke zu gehen. Dabei erschraken alle, als Schlagzeuger "Sissi" plötzlich laut spielte. Der Song "Alles brennt" ließ das Publikum noch wacher werden. Dabei sprang Johannes an die Bande und sang dort weiter. Er spielte ungefähr eine Stunde, denn für ihn ging es gleich weiter nach Bassum, wo am selben Tag noch ein richtiges Konzert von ihm stattfinden sollte.
Danach wurde das Konzert ein kurz unterbrochen. Es wurde bewölkter und donnerte zweimal. Anlässlich des Vorfalls bei Rock am Ring, wurden wir alle zwei Meter von der Bande weggeschickt, um so weitere Sicherheit zu garantieren. Das dauerte ungefähr eine halbe Stunde. So verzögerte sich auch der Auftritt der nächsten Band, weil noch alles gewitterfest gemacht werden musste.
Dann kam die Band LOT. Sie machten Alternative-Rock auf Deutsch. Leider konnten sie nur noch 3 Lieder spielen. Diese waren aber sehr gut und es hat uns viel Freude bereitet, ihnen zuzuhören. Wir hoffen, wir können sie noch einmal vielleicht ja auf einem Festival sehen, um sie besser einschätzen zu können.
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Nun kam Namika. Sie konnte mit ihrer Stimme und ihrer Art überzeugen. Auch ihre Band zeigte dabei, was sie drauf hat. Ihre aktuelle Single "Kompliziert" kam dabei sehr gut an. Vor allem bei "Lieblingsmensch" konnten sehr viele mitsingen, was das Konzerterlebnis noch erheblich verbesserte. Immer wieder ließ sie auch das Publikum mitmachen. Auch ihr Konzert ging ca. eine Stunde.
Als nächstes traten Glasperlenspiel auf, die unserer Meinung nach heute einen nicht so starken Tag erwischten. Die Stimme von Sängerin Carolin Niemczyk war nicht so stark, entweder war sie kränkelnd oder nicht so gut abgemischt. Natürlich machten sie dennoch mit ihrem Elektro-Pop viel Party und heizten dem Publikum vor allem bei "Geiles Leben" gut ein. Auch sie spielten eine Stunde.
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Der letzte Act des Abends war dann Mark Forster. Heute stellte er zum ersten Mal sein neues Album "TAPE" vor einem öffentlichen Publikum vor. Es ging auch gleich schon ganz anders los. Es war ein neues Intro und das erste Lied war "Sowieso". Mark machte sofort Stimmung und es gab tosenden Jubel. Er ging auf der ganzen Bühne immer auf und ab und tanzte viel. Aber nicht nur er. Auch die Bandmitglieder tanzten was das Zeug hielt. Sicherlich war es auch die Freude darüber, endlich die neuen Lieder spielen zu können. Aber auch Teile der Band waren neu: neuer Gitarrist/Bassist und 3 Bläser kamen dazu.
Es blieb aber das Liebe-Zeigen mit den immer sich öffnenden und wieder schließenden Händen. Es ging weiter mit einem neuen Lied, ehe schon jetzt "Flash mich" kam. Dabei konnte das Publikum natürlich gut mitsingen. Die Stimmung stieg von Lied zu Lied an und auch Mark gab jedes Mal noch mehr. Auch das Lied "Königin Schwermut" blieb, wobei hier
das Publikum wie gewohnt den rechten Arm im Refrain von links nach rechts schwingen sollte. Beim neuen Song "Natalie" erzählte er, dass es sein bisher persönlichster Song sei. Es geht dabei um seine Schwester. Uns berührte er mit diesem Song sehr. Mark blickte dabei beim Singen in die Ferne.
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Das Tempo der Lieder wurde nun wieder schneller und es wurde lauter. Es folgte "Stimme" vom Projekt EFF, das diesmal tatsächlich auch in der richtigen Version gespielt wurde. Beim Refrain wurden immer wieder CO₂-Kanonen gestartet. Erstens wurde es dabei immer schön kühl und zweitens sind das alles ganz neue Erlebnisse auf einem Mark Forster-Konzert. Dann spielten sie Karton, wo alle springen konnten. "Einer dieser Steine" wurde im Gegensatz zu den letzten Konzerten wieder mit der gesamten Band gespielt. Es war auch so sehr schön. Nach dem Song skypte Mark gemeinsam mit uns mit den Streichern, die bei der Albumproduktion mitmachten. Hier bewies Mark mal wieder, wie gut er doch schlecht Englisch sprechen kann. Mit "Au revoir" und "Wir sind groß" kamen nun wieder zwei Lieder, bei denen das Publikum sehr gut mitsingen konnte.
Dann kamen die Zugaben. Unter anderem war da "Chöre", wo weißes Konfetti in die Luft geschossen wurde. Das letzte Lied war dann wie auf der letzten Tour "Bauch und Kopf". Auch hier gab es Konfetti, diesmal weißes und goldenes. Dann war das Konzert vorbei. Wir waren kaputt und sehr beeindruckt, dass jetzt noch mehr Elan in einem Mark Forster-Konzert steckt und freuen uns auf die anstehende Tournee im Winter.
Sonntag, 29. Mai 2016
NDR 2 Plaza Festival - Hannover - 27.05.2016
Für uns stand das erste große Festival des Jahres an. Es ging nach Hannover, denn dort richtete der Radiosender NDR 2 das Plaza Festival auf der Expo Plaza aus. Um 15 Uhr sollte eigentlich der Einlass beginnen, allerdings startete er schon ungefähr eine halbe Stunde früher. Die Moderatoren des Abends kamen schon einmal auf die Bühne, um ihre Mikrofone zu testen. Dann ging es auch schon um ca. 15:45 Uhr weiter. Noch einmal kamen die Moderatoren heraus und begrüßten nun offiziell das Publikum, dass immer größer wurde. Ebenso erzählten sie, dass das Team von Viva con Agua da wäre und man die Pfandbecher gerne für einen guten Zweck spenden könne. Danach ging dann auch schon das Festival los.
Der erste Act war Glasperlenspiel. Mit ihrem Electro-Pop versuchten sie, dem Publikum schon gut einzuheizen. Das klappte, obwohl sie Opening-Act waren, doch ganz gut. Man konnte bei ihren Hits wie "Ich bin ich", "Echt" oder auch "Nie vergessen" gut tanzen. Natürlich spielten sie auch ihren aktuellen Song "Geiles Leben" ziemlich zum Schluss ihres Auftritts. Dabei rappte zuerst die Backgroundsängerin, ehe das Lied wie gewohnt weiterging. Dann war der Auftritt vorbei und es wurde umgebaut.
Als nächster Act kam Joris, der dreimalige Echo-Gewinner. Das erste Lied, welches gespielt wurde, war "Neustart". Dabei wurde Joris schon sehr umjubelt. Immer wieder rannte er über die ganze Bühne und gab alles für die mit 25.000 Menschen (!) ausverkaufte Expo Plaza. Joris und Band spielten auch den aktuellen Hit "Sommerregen". Neben den Liedern aus seinem Album spielte er einen ganz neuen Song, ohne diesen anzukündigen. Uns fiel der Song auch nur so auf, weil wir das Set seiner Tour kennen. Das Lied gefiel uns auch sehr gut. Natürlich war auch der Über-Hit "Herz über Kopf" dabei. Bei einem Song ging Joris von der Bühne herunter an die Absperrbande und machte dort mit einem kleinen Mädchen High-five, was wirklich sehr sympathisch war. Das letzte Lied war "Hoffnungslos hoffnungsvoll". Es stellte sich heraus, dass Joris einer der besten Acts des ganzen Festivals sein sollte.
Danach kam Wirtz. Mit seinen sehr rockigen Nummern wie beispielsweise "Frei" begeisterte er seine Fans, aber für die breite Masse war er wohl ein wenig zu speziell, da die Stimmung nicht so hochkochte. Natürlich ist der Mainstream auch immer etwas leichter. Dennoch machte Daniel Wirtz seinen Job sehr gut und es machte trotzdem Spaß, ihm zuzuhören. Er bedankte sich auch sehr, dass er bei einem solchen Festival dabei sein konnte und dass seine "Fahne" (ein Banner mit seinem Konterfei) dort wehen konnte.
Es wurde wieder umgebaute und nun trat Sarah Connor auf. Zuerst spielte die Band alleine, ehe auch Sarah auf die Bühne kam und als erstes Lied "Halt mich" spielte. Sie winkte dabei immer wieder ihren Fans zu. Auch sie nutzte die ganze Bühne für sich und zeigte, wie viel Power sie hat. Die nächsten Lieder waren "Anorak" und "Deutsches Liebeslied". Damit unterstrich sie ihr neues Gesangsgefühl auf Deutsch. Danach nahm sie das Publikum mit auf eine Zeitreise zu ihren musikalischen, englischen Wurzeln und spielte ein Medley. Nun wurden vorne zwei Hocker aufgestellt. Dort spielte Sarah zusammen mit ihrem Gitarristen "From Sarah with Love". Danach wurde dort ein Klavier aufgestellt und sie spielte ihre Version von Gregor Meyles "Keine ist wie du". Dabei wurden auf der Leinwand Leute aus dem Publikum gezeigt, auch ein Paar, das sich küsste. Alle jubelten und Sarah wusste gar nicht, was geschah, weshalb sie sehr verwirrt dreinschaute. Außerdem spielte sie noch "Kommst du mit ihr" und "Wie schön du bist", bei welchem sehr viele mitsingen konnten. Als Zugabe spielte Sarah Connor noch den sehr persönlichen Song "Augen auf".
Nach einer etwas größeren Umbaupause ging es dann mit Rea Garvey weiter. Er hatte zunächst einen Vorhang, fast schon wie ein Headliner. Das erste Lied startete schon und erst dann fiel der Vorhang. Nun zeigte sich das tolle Bühnenbild. Im Hintergrund war das Bild vom Album-Cover des neuen Albums "Prisma". Von der Decke bis zum Boden wurden viele bunte Stränge gezogen, also die Farben, die man sieht, wenn Licht durch ein Prisma gebrochen wird. Das erste Lied dabei war "Armour". Er zog gleich das Publikum in seinen Bann. Neben den vielen Liedern seines neuen Albums spielte Rea natürlich auch die etwas älteren. Darunter war zum Beispiel auch "Can't stand the silence". Beim Song "Oh my love" bekam Rea noch Unterstützung. Er holte sich Joris auf die Bühne, der auch komplett abging. Das kam auch sehr gut beim Publikum an. Auch zeigte er wie sympathisch er ist, denn Rea klatschte mit den Zuschauern in der ersten Reihe ab und ging auch ins Publikum bis zum Bereich für die Rollstühle, wo er einige Festivalbesucher umarmte. Er fragte, ob es in Hannover einen Irish Pub gäbe und lud alle 25.000 Leute zum Scherz zum Drink dort ein. Ebenso spielte er den Song, womit seine Karriere so richtig begann: "Supergirl". Auch Rea gehörte für uns zu den besten Acts des Abends.
Der letzte Act war The BossHoss. Zuerst gab es einen ganzen Intro-Song. Dann kamen nach und nach die Bandmitglieder auf die Bühne und Alec "Boss Burns" Völkel und Sascha "Hoss Power" Vollmer wurden mit Jubel empfangen. Sie spielten einen bunten Mix aus ihren ganzen Songs. Vor allem ihre Fans aber auch die anderen Zuschauer konnten sie mit ihrem Country-Rock begeistern. Sie nutzten die ganze Bühne und animierten immer wieder das Publikum zum Mitmachen. Die machten es dann auch, beispielsweise die Arme schwingen, klatschen oder auch von links nach rechts und auch umgekehrt gehen. Sie präsentierten ihre Songs "Jolene", "Don't gimme that" oder auch "Dos Bros". Bei einem Song ging "Boss Burns" zum Publikum und ließ sich von diesem tragen, was zuerst nicht ganz so gut klappte, dann aber umso besser. Dabei war kurz Rea Garvey mit auf der Bühne. The BossHoss machten durchaus eine Art Abriss auf der Bühne und machten gute Stimmung. Als Zugabe gab es einen Song, den "Hoss Power" am Klavier spielte. Zum letzten Song holten sich The BossHoss viele junge Damen auf die Bühne, die dann mittanzten. Zuerst legte sich dabei der Kontrabass-Spieler auf dieses und spielte dann darauf. Dann wurde ganz zum Schluss von den Damen eine Bierdusche auf eine Trommel gemacht, die dann auch noch bespielt wurde und das Bier dann immer hin und her spritzte.
Montag, 31. August 2015
Bundesvision Songcontest - Bremen - 29.08.2015
Auf ging es nach Bremen zum Bundesvision Songcontest. Nicht nur, dass das Teilnehmerfeld zum großen Teil recht prominent war, die Band, die wir seit einiger Zeit sehr intensiv supporten, war für Schleswig-Holstein am Start: Jeden Tag Silvester!
Nach 2 Stunden Fahrt und wenig Verkehr auf der Autobahn waren wir dann schon an der ÖVB-Arena angekommen, in der der BuViSoCo stattfinden würde. Noch war an der Arena nicht viel los und wir haben uns erst einmal ein wenig umgeschaut. Und dann trafen wir, wie der Zufall es so wollte, auf unsere Helden des Abends. Die Jungs von Jeden Tag Silvester saßen ganz entspannt auf einer Treppe und schienen noch gar nicht so nervös zu sein. Wir wünschten ihnen viel Glück für den Auftritt und ließen sie dann auch schnell wieder in Ruhe.
Künstler:
3Viertelelf,
Buddy Buxbaum,
Donots,
Ewig,
Ferris MC,
Glasperlenspiel,
Gloria,
Jeden Tag Silvester,
Lary,
Madsen,
Mark Forster,
Namika,
PerDu,
Radio Doria,
Revolverheld,
Stefan Raab,
Wunderkynd,
Yvonne Catterfeld
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